<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Traction Kiting &#187; SNOWKITE &amp; friends</title>
	<atom:link href="http://traction-kiting.de/category/redaktion/snowkite-friends/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://traction-kiting.de</link>
	<description>Die Website für die Magazine Snow Kite &#38; friends sowie Buggy Kite &#38; friends</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Nov 2011 09:40:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Tiefschnee ohne Reue</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/tiefschnee-ohne-reue/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/tiefschnee-ohne-reue/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.de/?p=803</guid>
		<description><![CDATA[Flughafen Genf – hier beginnt unsere Snowkiting-Reise, und es geht nach Georgien im Südkaukasus. Die vier Teilnehmer dieser Expedition sind Fabio Ingrosso (North-Teamrider), Etienne Lhote (F-One-Teamrider), Johann Civel (Ozone-Teamrider) und ich. Als wir die ersten Fotos von diesem Land… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/tiefschnee-ohne-reue/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/aufmacher.jpg" alt="" /><br />
<strong>Flughafen Genf – hier beginnt unsere Snowkiting-Reise, und es geht nach Georgien im Südkaukasus. Die vier Teilnehmer dieser Expedition sind Fabio Ingrosso (North-Teamrider), Etienne Lhote (F-One-Teamrider), Johann Civel (Ozone-Teamrider) und ich. Als wir die ersten Fotos von diesem Land mit seinen weiten Schneestrecken erblickten, sahen wir uns schon auf einem Snowkite-Trip dorthin. Mit Gipfeln von 5.000 Metern über dem Meeresspiegel waren wir zwar absolut schneesicher, brachen aber in unbekannte Gefilde auf. Ich hatte das letzte Mal im Jahr 2008 von Georgien gehört, als sich das Land im Krieg mit Russland befand. Zwei Jahre später schien der Frieden, trotz der Spannungen mit der Russischen Föderation, wiederhergestellt zu sein. Am Tag vor unserer Abreise rief ich in unserem Hotel in Gudauri an, einem Skigebiet im Nordwesten des Landes: Alles war okay, jemand würde uns am Flughafen abholen.</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Sowjetunion ist allseits präsent, während der Schilderpfosten Ski-Heil wünscht</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Abenteuerlustige Snowkiter: Etienne Lhote, Fabio Ingrosso und Johann Civel </p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Johann Civel rockt den Schnee von Gudauri</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/04.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Kite statt Seilbahn in Gudauri</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/05.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/06.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Fabio Ingrosso hat es tief ins Powder gebombt</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/07.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Auch Johann Civel taucht ab ins Eisfach</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/08.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Morgendlicher Blick aus dem Zimmer des Hut Hotels</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/09.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/10.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Westliche Waren und warme Klamotten am Pistenrand</p>
</div>
<p>Am nächsten Tag landeten wir abends in Tbilissi (Tiflis), der Hauptstadt von Georgien. Abgesehen von einer Menge Polizisten war der Flughafen leer und zum Glück wartete der Hotel-Shuttle schon auf uns. Der Fahrer sprach allerdings kein Wort Englisch, aber was soll’s &#8230; Wir fuhren in einem kräftigen Regen in Richtung Berge. Bei sehr schlechter Beleuchtung, mit Straßensperren der Polizei und Schildern in kyrillischer Schrift waren wir froh, nicht selbst fahren zu müssen. Zwei Stunden später wurde aus dem Regen heftiger Schneefall, aber trotz einiger Steine auf der Straße gelangten wir endlich doch ans Ziel. Das Hut Hotel in Gudauri ist komfortabel und war hauptsächlich mit Studenten aus Lettland, Estland, Litauen und Kasachstan belegt, die zum Skifahren dorthin kommen. Die Atmosphäre war sehr entspannt und von Anfang an verstanden wir uns sehr gut mit allen anderen Gästen – besonders bei dem reichlich fließenden Wodka!</p>
<p><strong>Showdown in Gudauri</strong><br />
Am nächsten Tag herrschte traumhaftes Wetter und wir sahen uns von riesigen Bergen umgeben. Gudauri liegt auf 2.015 Metern über dem Meeresspiegel und die Skilifte bringen einen bis auf 3.300 Meter hoch. Wir waren sofort vom Anblick der gewaltigen Schneemassen und von den enorm steilen Hängen begeistert, die von einer Höhe von 1.000 bis 3000 Meter verliefen. Es war einfach überwältigend! Zuerst wurde aber der Ort erkundet. Wir fanden ein paar Hotels und nur sehr wenige Geschäfte, diese jedoch mit modernen Einrichtungen. Da dies eines der größten Skigebiete in Georgien ist, war es bereits zur Zeit des sowjetischen Regimes sehr trendy. Die Skilifte öffneten normalerweise um 10 Uhr, aber an diesem Tag gab es einen Stromausfall und alle Gäste mussten an der unteren Station warten. Gegen 13 Uhr kam eine leichte Brise auf und wir legten sofort unsere Kites vor den noch immer wartenden Skifahrern aus, um uns nach oben ziehen zu lassen. Es dauerte eine Stunde, bis wir die Station am oberen Ende des Skigebiets erreichten. Dort trafen wir ein paar Wanderer, die den Gipfel wegen des Stromausfalls in mehr als 3 Stunden erklommen hatten. Am gesamten ersten Tag waren alle Augen auf uns gerichtet und es war niemandem entgangen, wie wir den Hang problemlos über die menschenleere Piste erklommen hatten. Schließlich gab es den ganzen Tag keinen Strom und wir weckten den Neid aller Zuschauer.</p>
<p>In Gudauri blieben wir nur ein paar Tage, da die Bedingungen zum Kiten nicht op­­timal waren, denn die sehr hohen Berge rundherum – unter anderem der Mount Kazbek (5.047 Meter) – verhindern, dass der Wind frei hereinweht. Überall konnten wir eine Menge geeigneter Spots sehen, aber die Straßen werden im Winter ge­­schlossen und so konnten wir sie nicht erreichen. Nur ein Hubschrauber hätte uns dorthin bringen können, aber aufgrund der Lawinengefahr flogen diese nicht. Dennoch konnten wir über das Skigebiet und die umliegenden Berge kiten. Die Atmosphäre im Ort war trotz der massiven Polizei­prä­senz sehr angenehm. Generell verbrachten wir die Abende mit dem Trinken von viel „Tchatcha“ (eine Art Wodka) und Feiern mit den anderen Hotelgästen. Da wir aber zum Kiten her­­gekommen waren, beschlossen wir, zu einem besseren Ort am anderen Ende des Landes zu ziehen.</p>
<p><strong>Deadman-Seat</strong><br />
Wir setzten unsere Reise am nächsten Tag mit dem gleichen Fahrer fort, der wieder kein Wort sprach. Der Wagen war ein Rechtslenker mit Allradantrieb, obwohl hier alle auf der rechten Seite fahren. Da die Grenze Tschetscheniens nur ein paar Kilometer entfernt lag, fuhren wir in Richtung Westen, in die entgegengesetzte Richtung. Wir düsten mit 140 Stunden­kilo­metern durch die kleinen Dörfer. Während Etienne, Fabio und Johann hinten fest schliefen, fungierte ich auf dem vorderen Sitz beim Überholen der langen Militär-Konvois als Co-Pilot. Ich könnt Euch vorstellen, wie ich den Fahrer anschrie, als er zum Überholen die Fahrbahn wechselte und plötzlich ein alter Mann auftauchte, der so gut er konnte der weißen Linie folgte und völlig betrunken die Straße überquerte. Übermäßiger Alkoholkonsum ist in Georgien ein echtes Problem. </p>
<p>Als das majestätische 5.000 Meter hohe Kaukasus-Gebirge langsam in weite Ferne rückte, folgten wir der Autobahn in Richtung Türkei, und unser Fahrer fuhr aus Furcht vor den Radargeräten nur noch mit 110 Stundenkilometern. Zum Glück, denn bald wanderten ein paar Kühe gemächlich über die Straße. Drei Stunden später kamen wir endlich sicher in Bakuriani an – wir seufzten erleichtert auf.</p>
<p><strong>Bakuriani</strong><br />
„Fühlen Sie sich wie zu Hause“, lud uns der Hotelmanager des Vilavita Hotels ein. Gut, wir waren ja auch die einzigen Gäste in ­seinem nagelneuen Hotel, für 50 US-Dollar pro Nacht mit Vollpension. Man hätte in Georgien sicher auch günstiger übernachten können, nur hatten wir keine Zeit, uns et­was anderes zu suchen. Bakuriani ist ein kleines Dorf mit ein paar Feldwegen, Hühnern, Kühen und Pferden, die im Schlamm herumwandern. An unserem Ankunftstag Mitte März herrschte eine sehr ruhige Frühjahrsatmosphäre. In etwa 2 Kilometer Entfernung fanden wir die einzige Seilbahn der Gegend, die um 11 Uhr öffnete. Die Spitze kann man mit Fellen unter den Skiern in einer Viertel­stunde erreichen. Dort entdeckt man ein weites Plateau, wie man es aus Norwegen kennt. Diese Bergregion heißt auch „der kleine Kaukasus“, und die Landschaft ist weitaus besser zum Snowkiten geeignet, denn der Wind wird nicht durch hohe Gebirgszüge abgebremst. In den folgenden Tagen hatten wir viel Spaß auf dem Plateau. Entsprechend dem Wind ging Johann mit einer 12.0 und einer 8.0 Quadratmeter ­großen Manta III von Ozone raus, Etienne wählte den Bandit III von F-One in 11.0 und 9.0 Quadratmetern und Fabio fuhr mit dem North-Solid in 9.0 sowie 6.0 Quadrat­metern. Pech für Fabio, dass er seinen 9er-Kite gleich am ersten Tag ruinierte. Wir trafen unterwegs niemanden, abgesehen von zwei Snowbikern. Sie boten uns an, eine Runde zu drehen, aber wir lehnten die Einladung dankend ab, da wir die unend­lichen Weiten lieber mit unseren Kites erkunden wollten. Später im Dorf genossen wir dann Khachapuri, runde Blätter­teigfladen, flach wie große Pfannkuchen, gefüllt mit ge­­räuchertem und gesalzenem Käse, dem Tsulugumi – ­einfach köstlich! Im Allgemeinen kann man das georgische Essen als ausgezeichnet bezeichnen.</p>
<p><strong>Abflug mit Zwischenstopp</strong><br />
Alle guten Dinge kommen einmal zu einem Ende: Wir hatten insgesamt 10 Tage in Georgien und unser Rückflug nach Amsterdam war für 3 Uhr morgens geplant. Wir kamen um 1 Uhr nachts am Flughafen von Tiflis an, doch unser Flug war einen Monat vorher abgesagt worden. Unter den 150 Passagieren waren wir die einzigen, die nicht informiert worden waren. Egal – das war eine Gelegenheit, 24 Stunden länger in Tbilissi zu bleiben. Der Taxifahrer war völlig entnervt von der Aufgabe, in den frühen Morgenstunden ein Hotel für uns zu finden. Wir schliefen ein paar Stunden und besuchten dann die Stadt. Unser Flugzeug sollte diesmal um 4 Uhr morgens fliegen, sodass wir keine Zeit hatten, ins Bett zu gehen. Nach der Entdeckung von Tiflis bei Nacht saßen wir endlich an Bord unseres Flug­zeugs über Wien nach Genf. Nach einer schlaflosen Nacht mit viel zu viel Alkohol, brachen wir während des Fluges vor Müdig­keit zusammen und träumten noch von den Bergen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/tiefschnee-ohne-reue/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ab in den Libanon</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 17:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.de/?p=778</guid>
		<description><![CDATA[„Es ist die Entscheidung des Veranstalters, was er aus seinem Drachen­fest macht: Versinkt es in Belanglosigkeit und Durchschnitt oder kann der Zuschauer am Ende des Drachenwochenendes lang an­­haltende Eindrücke und Bilder mit nach Hause nehmen?“ So lautet die Zusammenfassung… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/aufmacher.jpg" alt="" /><br />
<strong>„Es ist die Entscheidung des Veranstalters, was er aus seinem Drachen­fest macht: Versinkt es in Belanglosigkeit und Durchschnitt oder kann der Zuschauer am Ende des Drachenwochenendes lang an­­haltende Eindrücke und Bilder mit nach Hause nehmen?“ So lautet die Zusammenfassung von Michel-Marie Bougard, Designer und Mitglied der Drachengruppe „les ailes du désir“ und er fügt hinzu: „Dieser Veranstalter hat sich entschieden.“</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Jungs genießen die “sommerlichen” Verhältnisse</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Flugzeugunglück am Vortag in Beirut</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Gesellige Runde der Libanesen mit Nargileh</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/04.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Nicht immer ungefährlich, vor allem wenn man die arabischen Schilder gar nicht lesen kann.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/05.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Kiter erobern die Weiten des zu erkitenden Landes</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/06.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Sobald die Bedingungen stimmen, üben sich die Kiter im Freestyle</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/07.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Johann Civel tobt sich an den Klippen aus</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/08.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Neben den Kitern erreichen nur Schneemobile die hoch gelegenen Berge</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/09.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Nach dem Snowkiten tut ein heißes Feuer gut</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/10.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Perfekte Unterkunft mit entsprechend paradiesischem Himmel</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/11.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/11.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Auch das geht im Libanon: handgeschriebenes Kennzeichen</p>
</div>
<p>Immer wieder versuchen wir, völlig neue Spots zum Snowkiten für Euch zu entde­cken. Diesmal haben wir uns eines der kleinsten Länder im Nahen Osten aus­gesucht, den Libanon, das Land der auf­gehenden Sonne. Der Libanon ist ein schmaler Landstreifen entlang des Mittel­meers, mit einer Länge von 250 und einer Breite von 45 Kilo­metern und gemeinsamen Grenzen zu Syrien und Israel. Die meisten Gebiete sind von Bergen bedeckt, wobei der höchste 3.083 Meter hoch ist. </p>
<p>Genf, im späten Januar 2010. Fabio Ingrosso, Johann Civel, Romain Luppi und ich treffen uns am Tag unserer Abreise. Fast hätten wir den Trip wegen Schnee­mangels noch absagen müssen, aber zum Glück fielen gerade vor unserer Abreise noch eineinhalb Meter Neuschnee, und wir atmeten erleichtert auf! Trotzdem waren wir ein bisschen angespannt, denn gerade am Vortag war in Beirut ein Flugzeug beim Start verunglückt. </p>
<p>Nach vierstündigem Flug landeten wir aber am Spätnachmittag sicher in Beirut. Mit unserem Mietwagen stürzten wir uns ins hektische Verkehrsgetümmel und mussten bald feststellen, dass Dauerhupen hier zum guten Ton gehört. </p>
<p>Wir hielten uns Richtung Norden entlang der Küste, und nach einer zweistündigen Fahrt mit gemischten Gefühlen auf einer vereisten Straße kamen wir nachts wohlbehalten an, diesmal in „The Cedars“, einem kleinen Ski-Resort auf 2.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Diese erste Nacht verbrachten wir allerdings in einem alten Hotel ohne Heizung, denn wir waren offensichtlich die einzigen Gäste, mitten in der Woche. </p>
<p><strong>Mit Sonne ins „Paradies“</strong><br />
Am frühen Morgen genossen wir herrlichen Sonnenschein, der uns für die bisherigen Abenteuer entschädigte, und einen tollen Pulverschnee – nur ohne Wind! Wir entdeckten ein großartiges und vielversprechendes Gebiet mit hervorragenden Strecken in alle Richtungen, die nur darauf warteten, von uns erkundet zu werden. Das gesamte Resort ist eine Art natürliche Arena in Hufeisenform, in dessen Zentrum sich ein Zedernwald befindet. Und dieser beherbergt den 6.000 Jahre alten, mythischen Baum des Landes – einfach atemberaubend!</p>
<p>Die meisten Leute in diesem Tal sind Christen, und alle waren sehr gastfreundlich. Obwohl die offizielle Landessprache Arabisch ist, spricht mehr als die Hälfte der Bevölkerung Französisch, das auch in der Schule neben Englisch als erste Fremd­sprache unterrichtet wird. Am Fuß der Skipisten fanden wir eine neue Unterkunft, „The Paradise“, ein kleines Appartement, aber diesmal beheizt. Es gehört einer netten Familie mit acht Kindern. Gleichzeitig entdeckten wir die hervorragende liba­nesische Küche, wobei wir zwischen verschiedenen Gerichten auswählen konnten: Tabouleh, Houmous (pürierte Kichererbsen), Batenjan (pürierte Auberginen), Labne (ein cremiger Käse), Kebabs, Khoubz Arabi (Brot in der Form eines flachen Fladens) und einiges mehr. Die Preise waren vernünftig, obwohl wir uns in einem Ski-Resort befanden: 30 Dollar für Bed &#038; Breakfast, und weniger als zehn Dollar für eine Mahlzeit. Hier in „The Cedars“ kann man zudem Downhill- und Crosscountry-Ski, Schnee-Motorrad und Paragliding ausprobieren.</p>
<p><strong>First Experience</strong><br />
Am nächsten Tag konnten wir dann auch endlich Kiten. Das Wetter zeigte sich bewölkt, aber mit guten 25 bis 30 Knoten (6 bis 7 Beaufort) Wind. Johann zog die 8-Meter-Manta von Ozone, Fabio die 7 Meter große North Vegas und Romain die ebenfalls 7 Meter große Hifi Comp von Liquid Force Kites. Wir glitten einen sehr steilen Hang gerade hinauf, und oben blies der Wind sehr stark. Der verwehte Schnee hatte gefährliche Felsen freigelegt. Dann fuhren wir für ein gutes Training hinab zur Mitte des Hangs. Den ganzen Abend verbrachten wir gesellig mit einigen Soldaten, die über die Felsen gekommen waren. Wir haben zusammen Musik gemacht, getanzt, getrunken und die Nargileh (Wasserpfeife der Beduinen) geraucht</p>
<p>Auch der zweite Kite-Tag war ein wahres Vergnügen, mit einem stetigen Wind<br />
und herrlichem Wetter als kostenlosem Ge­schenk obendrein. Wir arbeiteten uns weiter in das Areal vor und entdeckten eine perfekte Stelle zum Kiten, mit end­losem, jungfräulichem Schnee. Spalten, Hänge – alles war von riesigen Mengen Pulverschnee bedeckt. </p>
<p>Nach sechs Stunden Kiten bei Fullspeed kamen wir total euphorisch zurück und um 21 Uhr schliefen wir vor Müdigkeit ein. </p>
<p><strong>Stormy</strong><br />
Am Tag danach nahm der Wind sogar noch zu, es wurde ein weißer, und damit für uns ein freier Tag. Sonntags ließ der Schneesturm endlich nach und das Wetter war wieder herrlich. Plötzlich setzte jedoch hektisches Treiben im Resort ein: große Luxusgeländewagen parkten neben alten, beinahe fahruntüchtigen Mercedes-Benz` und alles in gutgelaunter Atmosphäre. Dieje­nigen Gäste, die nicht Ski fahren, spielen stundenlang im Schnee, rauchen die Nargileh oder gehen in die Disko, die<br />
den ganzen Tag geöffnet hat. Der Ort ist rappelvoll, alle Skilifte sind geöffnet, aber wir benutzten sie ja nicht. Denn trotz des schwachen Winds schaffen wir es mit den größten Kites den Hang hinauf bis zur Spitze, was wieder ein gutes Training für uns ist. </p>
<p>Am Ende des Tags fahren wir bei starkem Wind auf den bereits geschlossenen Pisten, und werden dabei von allen bewundert. Als wir zurückkommen, stellen uns die Libanesen neugierig viele Fragen über einen Sport, den sie zum ersten Mal gesehen haben: „Ist das schwer? Ist das teuer?“ Sie hatten uns beobachtet, wie wir den ganzen Tag in den Bergen herumgekurvt waren, und darüber waren sie ins Träumen geraten, denn normalerweise fahren nur Schneemobile so hoch hinauf. Uns machte es riesigen Spaß, mit ihnen zu reden und ihnen quasi als Botschafter des Snowkitens alle Details zu erklären. Damit sie den Sport auch einmal ausprobieren konnten, hätten wir länger bleiben müssen, aber wir waren ja leider nur für eine Woche vor Ort. </p>
<p><strong>Das war´s</strong><br />
Der letzte Tag war leider wieder windstill. Wir verließen „The Cedars“ in frühlingshafter Atmosphäre und erreichten die Küste innerhalb einer halben Stunde. Hier am Wasser waren die Temperaturen wirklich angenehm. Und wir konnten immer noch die schneebedeckten Berge sehen. Nach einem letzten, wehmütigen Blick fuhren wir zurück nach Beirut ins hektische Treiben. </p>
<p>Dieser Trip in den Libanon wird uns immer in bester Erinnerung bleiben, wegen der großartigen Landschaften, aber auch wegen der faszinierenden Menschen, die so lebenslustig sind und sich so sehr nach friedlichen Zeiten in ihrem Leben sehnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SPOT-LIGHT</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/spot-light/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/spot-light/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 17:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.de/?p=684</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin schon dermaßen aufgeregt wegen der nächsten Wintersaison! Warum? Weil Snowkiten einfach so viel mehr als Kitesurfen auf gefrorenem Wasser ist! Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Kite­surfen, besonders auf Wellen und wenn ich Downwinders und solche Dinge… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/spot-light/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/Aufmacher.jpg" alt="test_aufmacher" /><strong>Ich bin schon dermaßen aufgeregt wegen der nächsten Wintersaison! Warum? Weil Snowkiten einfach so viel mehr als Kitesurfen auf gefrorenem Wasser ist! Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Kite­surfen, besonders auf Wellen und wenn ich Downwinders und solche Dinge machen kann; aber es macht mich nie so süchtig wie das Snow­kiten. Auf dem Schnee hat man einen richtigen 3D-Spielplatz, und es gibt so viel zu entdecken &#8230; und wenn man wie ich in Süd­deutsch­land wohnt, dann sind die Schwei­zer Alpen natürlich der ideale Platz, um in die Berge zum Snow­kiten zu gehen.</strong></p>
<div id="bilder"><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Die Alpen erkunden: Dominik Zimmermann weiß, wo es einen Weg hinauf gibt</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Angekommen: Die Snowcamps bringen Euch zu bisher unbekannten Zielen</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Eine riesige Spielwiese aus Schnee – für einen alleine ist dieser „Kuchen“ definitiv zu groß</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/04.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Gewaltig: Die Natur zeigt beeindruckende Landschaften</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/05.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Zu Fuß gehen? Hier wohl eher beschwerlich</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/06.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Dom kommt auch ohne Skilift klar</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/kasten1a.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/kasten1.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/07.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Dom kennt die Ziele und liebt es, neue Snowspots zu erkiten</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/08.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Dom auf dem Gipfel des Fibbia</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/09.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Von da ganz unten komme ich her: Dom am Lautaret</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/10.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Ungeahnte Möglichkeiten in der Bivio-Region</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/11.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/11.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Patrick macht sich auf dem Hochwang über die Strapazen der Bergsteiger lustig</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/12.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/12.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Am Bivio: Das Rocka-Bella-Team nach dem ersten Aufstieg mit dem Kite</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw10/13.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw10/13.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p>Dank Doms Erkundungsdrang bekommt der Bernina ein ganz neues Gesicht</p></div>
<p>Die Wintersaison 2008/2009 verwöhnte uns mit viel Schnee, so viel hatten wir in manchen Regionen seit 25 Jahren schon nicht mehr. Die beiden Winter davor waren dafür auch für uns alle eine harte Zeit gewesen, und jeder dachte natürlich, die Erderwärmung sei der Grund. Ich kann mir denken, dass es damit zusammenhängt, aber genauso gut könnte uns die Klimaänderung ja sogar mehr Schnee im Winter bringen – wer weiß. Da heißt es: Positiv denken!</p>
<p>In den vorherigen Jahren mussten wir also die Spots immer abchecken, um auch nur einigermaßen gute Schneebedingungen zu finden. Jetzt hatten wir dagegen die freie Auswahl und unseren Abenteuern waren nur von Wind und Wetter Grenzen gesetzt. Und an der Stelle wird es wichtig: Eine gute Vorbereitung mit dem Internet be­­wahrt Euch meist davor, zur falschen Zeit am falschen Spot zu sein. Im Schnitt verbringe ich jeden Tag etwa eine halbe Stunde im Netz, um den optimalen Spot für die gerade herrschenden Bedingungen zu finden. Einige Windcharts zeigen die verschiedenen Winde auf den jeweiligen Höhenlagen; das ist wirklich hilfreich, denn häufig ändert sich die Windrichtung, je höherer man kommt! Also, es hängt nicht nur alles vom Glück ab, sondern auch vom richtigen Suchen im Internet!<br />
<strong><br />
Bernina</strong><br />
Nachdem ich den gesamten November und Dezember im Ozone-Hauptquartier in Neu­seeland verbracht hatte, war ich um die Weihnachtszeit herum zurück in Süd­deutsch­land. Meine Kumpel hatten zu der Zeit schon drei tolle Wochen Snowkiting hinter sich &#8230; Auf jeden Fall wurden die Bedingungen immer besser und zwischen Weihnachten und Silvester verbrachte ich vier Tage rund um den Berninapass, der mit Tonnen von Schnee bestens versorgt war. Ich kenne den Spot nun schon seit sechs Jahren und wusste daher genau: Je mehr Schnee es hier gibt, desto mehr gute Plätze kann man entdecken. Dabei schaffte ich es diesmal sogar, einige neue, mir noch völlig unbekannte Bergregionen zu ersteigen. Meine erste Tour lag rund um das Skigebiet Lagalb – im Grunde ein großer Berg von 2.700 Meter Höhe. War ganz schön tricky, denn ich musste den Gipfel von der Seite her nehmen, damit ich hoch genug kam, wenn ich hinter dem Berg in den Windschatten kam. Nur so konnte ich die Höhe nutzen, um mit dem wieder eingepackten Kite auf die andere Seite zu wechseln. Alles klappte prima und in einem winzigen Tal kreuzte ich gegen den Wind auf, um erneut auf die Vorderseite des Bergs zu kommen.</p>
<p>Dieselbe Tour habe ich später im Winter noch einmal gemacht, aber diesmal war der Wind stärker, sodass ich die 7 Qua­dratmeter große Frenzy FYX aufgezogen hatte. Ich schaffte es, den Berg direkt neben der Gondelbahn zu ersteigen. Dies­mal war ich auch viel schneller und kam bis auf die Höhe des Skigebiets, wo ich dann meinen Kite in den Rucksack stopfte und herunter zum Ausgangsspot zurückfuhr. Ich glaube, ich war der erste Pilot überhaupt, der dort hinaufgekitet ist.</p>
<p><strong>Lautaret</strong><br />
Zum Col du Lautaret reiste ich für die alljährlichen Snowkite Masters an. Ich war von den Schweizer Alpen her ja bereits an eine Menge Schnee gewöhnt, aber leider hatte der Col nicht so viel davon abbekommen. Die Basis war aber zum Snowkiten ausreichend. Zugegeben, ich war ja schon etwas verwöhnt und erwartete eine Menge, denn ich hatte dort im letzten Jahr fünf tolle Backcountry-Tage erlebt – und würde mich in diesem Jahr mit nur einem begnügen müssen! Aber einer ist besser als keiner, und ich beschloss, ihn wirklich bis zum Letzten auszunutzen. Auf der Event­seite war fast gar kein Wind, außerdem gab es dort zu viel Kites auf einer zu kleinen Fläche. Die Wolken zogen nach Nord­westen, also musste es einen Südostwind weiter oben geben. Das war perfekt, um in das Backcountry-Gebiet von Trois-Eveches zu gelangen: Ein riesiges Tal mit einer unglaublich großen Wanne am Ende, ringsherum hohe Berge zum Hinauffahren und hügeliges Terrain zum Spielen! Ich war ganz allein hier und für etwa eine Stunde ziemlich frustriert, bis ich endlich eine leichte Brise von hinten spürte. Ja, endlich, das war es! Ich packte den 11-Qua­drat­meter-Schirm aus und fuhr langsam an, loopte den Kite downwind und zog mich dabei uphill. In nur 20 Minuten hatte ich das Becken erreicht und spritzte den frischen Pulverschnee wie wild in alle Richt­ungen. Nichts kann dieses Gefühl übertreffen, wenn du der Erste auf frischem Powder bist. Und du weißt natürlich, dass deine Kumpel im Tal dich sehen und dir folgen werden. Also versuchst du, fast wie ein Hund, der alle Ecken seines Reviers markiert, alles umzupflügen, nur damit die anderen sehen, dass du schon da warst. Ich fühlte mich wie ein kleiner Junge, der einen viel zu großen Schoko­ladenkuchen ganz für sich alleine haben will. Das Gebiet vor mir war riesig, und ich hatte nur diesen einen Tag, um es zu entdecken. Ein Tag war aber bei Weitem nicht genug! Ihr könnt Euch denken, dass ich mein Bestes gab, und ich raste herum wie ein wilder Teufel, fuhr überall hinauf, packte oben den Kite ein und genoss den unberührten Pulver­schnee bei der Abfahrt in vollen Zügen. Dann den Kite wieder aus­pack­en, zum nächsten Gipfel kiten und so weiter. Und ich hatte bereits eine ganze Menge unberührten Schnees mit meinen Spuren markiert, als die anderen später am Nach­mittag ankamen. Sie fuhren ein Race, aber die meisten Fahrer merkten schnell, dass der Wind für Trois-Eveches blies, und verließen den Kurs. Zusammen verbrachten wir noch einen herrlichen Tag im Back­country und kamen schließlich erschöpft und halb ausgehungert zum Grillen am Spot an.</p>
<p><strong>Hochwang</strong><br />
Anfang Februar kündigte die Vorhersage starken Südwind mit bedecktem Himmel am Nachmittag und Schnee in der Nacht an. Patrick von Unhooked.ch und ich beschlossen, uns nach Hochwang aufzumachen, einem kleinen Skigebiet mit drei Liften in der Nähe von Chur. Dort kann man entweder hochwandern oder einmal den Lift nehmen, bis man oberhalb der Baumgrenze im Kite-Gebiet ist. Hochwang ist eigentlich ein riesiger, nach Süden zeigender Bergrücken, der sich vom Skiort weg ungefähr 8 Kilometer nach Osten und weitere 3 Kilometer nach Westen ausdehnt. Wir fingen mit der 11-Quadratmeter-Frenzy-FYX und der 10-Quadratmeter-Manta-II an, aber je höher wir stiegen, desto mehr frischte der Wind auf, sodass wir auf die 6-Meter-Access-XC und die 7-Meter-Frenzy-FYX herunterstufen muss­ten, die uns voll hinaufzogen.</p>
<p>Wir kamen gerade in dem Moment auf der höchsten Spitze des Grats an, als eine Gruppe von Bergsteigern sich zur Abfahrt bereitmachte. Fullspeed flogen wir den Berg hinauf, landeten die Kites auf der Spitze und bevor die Gruppe überhaupt fertig war, hatten wir schon die Matten in den Rucksäcken verstaut. Sie waren natürlich entsprechend beeindruckt und stellten uns tausende Fragen. Und fünf von ihnen haben gleich am nächsten Tag eine Snowkite-Stunde gebucht!</p>
<p><strong>Gotthard</strong><br />
Eines der unglaublichsten Abenteuer war für mich das Kiten im Gotthardmassiv. Der Gotthardpass ist eine der Hauptver­bind­ungs­linien zwischen den Nord- und den Südalpen, wird aber im Winter nicht geräumt und ist daher per Auto überhaupt nicht zugänglich. Wir haben eine Gondel auf den Gipfel eines nahen Bergs genommen, sind auf der Rückseite abgefahren und mit Fellen hinaufgewandert, um zu einem winzigen Pass zu gelangen, den wir dann auf der anderen Seite wieder in ein weites Tal hinuntergefahren sind. Von diesem Tal aus mussten wir noch einmal 30 Minuten einen anderen Pass hinaufwandern und diesen überqueren, um endlich in das eigentliche Gotthardmassiv zu gelangen.</p>
<p>Patrick und ich hatten jedenfalls Glück und in dem letzten Tal schon ausreichend Wind, der vom Berg herabblies. Ich ließ also meine 7-Meter-Frenzy-FYX los und arbeitete mich langsam den Pass hinauf. Der Wind kam jetzt aus allen Richtungen, aber endlich schaffte ich den Aufstieg, und zwar mit weniger Aufwand, als wenn ich mit den Fellen hinauf gewandert wäre. Und jetzt lag es vor mir: Das Gotthardgebiet! Die Aus­sicht war wirklich atemberaubend und ich konnte es kaum erwarten, meine Spuren in den frischen, halbmeterhohen Pulverschnee zu ziehen. Da war er wieder, mein alter Kleinkrieg mit dem Schoko­kuchen – aber diesmal war das Stück definitiv zu groß. Patrick war schon zum zweiten Mal am Spot und wir kiteten wie besessen durch die Gegend, bis wir uns an den Aufstieg auf den Fibbia auf 2.750 Meter machten. Das Gelände wurde ziemlich schwierig, mit tiefen Schluchten, zu tief, um sie zu queren, und mit Winden, die uns fast umzuwerfen drohten. Es wurde immer schwieriger, einen guten Weg zu finden, aber eine Stunde später standen wir auf dem Gipfel und genossen die unglaubliche Aussicht in alle Richtungen – und unseren wohlverdienten Snack inklusive warmem Tee. Wir waren wirklich mutterseelenallein in diesem ganzen Gebiet, niemand war zu sehen, total verrückt! Und das Beeindruckendste, wenn man auf der Spitze eines solchen Bergs steht und sich umschaut: Man sieht so viele neue Spots zum Erkunden, es will einfach kein Ende nehmen.</p>
<p><strong>Bivio</strong><br />
Was kann man zu Bivio sagen? Selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – es ist riesig! In anderen Worten: Mindestens zwei große Schokokuchen! Bivio ist die letzte Stadt im Norden des Julierpasses, der bis hinunter zum Silvaplanersee führt. Von der Straße aus gesehen kann man sich gar nicht vorstellen, dass man dort hinaufkiten kann, aber nordöstlicher Wind ist geradezu perfekt dafür. Man kann auch eine einfache Fahrt für den Lift nehmen, um nach oben zu kommen, falls der Wind unten nicht bläst, aber das ist normalerweise nicht nötig.</p>
<p>Von der Spitze des Skigebiets hat man also ein großes Areal nach rechts hinüber (Norden), wo man nach Lust und Laune herumrasen kann. Es ist am Anfang ziemlich steil, wird aber zunehmend flacher, eher hügelig. Außerdem kann man sich die Windstärke aussuchen: Weiter unten hat man weniger Wind, auf der Spitze bläst es ordentlich. Selbst nach stundenlangem Kiten wurde mir hier nie langweilig, weil ich so viele Freerides den Berg hinunter genießen konnte, mit meinem Kite im Rucksack. Auf der Rückseite muss man sich einen Weg durch die steile und felsige Oberfläche suchen, bis in ein Tal, das sich in die Lunghinpassregion hinein öffnet. Sobald man einmal diesen steilen Rücken geschafft hat, folgt man einer schneegefüllten Schlucht, die in das Tal hinein zu fließen scheint. Sie ist etwa 10 Meter tief, aber man kann dort Fullspeed fahren (übrigens mit dem verpackten Kite) und durch die Schneebänke und Wind­lippen der Schlucht carven. Sobald man da einmal drin ist, kommt man nur noch hinaus, wenn man bis ans Ende fährt.</p>
<p>Von dort umrundeten wir das Lughin­massiv, kletterten hoch hinauf und genossen den Ausblick auf den Silvaplanersee. Wir hätten sogar hinunterfahren können, aber zurück ging es nur per Bus, und die Bedingungen waren einfach zu gut: Wir wollten uns keine Sekunde Kiten entgehen lassen!</p>
<p>Es war bereits Anfang März und die Tage wurden schon länger. Als wir uns gegen den Wind auf den Weg zurück zum Auto machten, merkte ich plötzlich, dass Ronny hinter einer Bergwand verschwunden war. Ich konnte ihn nirgends entdecken und dachte schon, er habe seinen Kite irgendwo eingepackt, um die Abfahrt zu wagen. Der Wind blies gut, es war auch noch hell genug, und ich stellte mir vor, dass ich leicht auf den Gipfel des Bergs direkt vor mir kiten könnte. Ein Teil sah ziemlich felsig aus, aber ich entdeckte sofort eine Linie, die ich fahren konnte – und schon war ich unterwegs. Mit der 11er-Frenzy-FYX und ein paar Loopings war ich in 5 Minuten oben, und während ich noch den Kite landete, sah ich einen Mann mit roter Jacke und einem Helm, aber ohne Beine. Es war Ronny, der gerade seine Matte einpackte – im hüfthohen Pulverschnee, winkend und lachend! Wir konnten selbst kaum glauben, was wir gerade taten – es war natürlich offensichtlich gewesen, dass wir diesen Berg noch hinaufkiten mussten. Wir lachten und halfen uns gegenseitig beim Packen. Und während wir noch die Aussicht nach Bivio im Tal genossen, sahen wir plötzlich einen anderen Kite, der zu uns heraufkam. Es war Patrick, der unseren Spuren gefolgt war. Er war ganz schön flott unterwegs mit seiner 15 Quadratmeter großen Manta II. Also halfen wir auch ihm bei der Landung und beim Zusammenfalten, bevor es dann endgültig an den späten Downhillride zurück zu den Autos ging. Von hier stammt das Bild auf dem Gipfel. Rocka Bella – der Name des Bergs hätte am Ende eines solchen Tages wirklich nicht treffender sein können!</p>
<p>Dies waren nur einige wenige unserer Winterentdeckungen. Wir sind fast jedes Wochenende unterwegs, und so gibt es natürlich eine Menge zu berichten. Einige kleine Sahnestücke unseres großen Schoko­kuchens habe ich Euch kosten lassen, während wir noch weiter versuchen, ihn ganz zu verschlingen. Aber je mehr man isst, desto größer ist der Kuchen. Cool, oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/spot-light/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Centennials</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/centennials/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/centennials/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 09:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rc-test.net/?p=165</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mir eine Frau gesucht, die immer geradeheraus ist. Und das mag ich besonders an ihr. Gerade deshalb ist es seltsam, dass ich eine Geliebte habe, die gerne Spielchen spielt. Sie lässt mich immer raten, was sie gerade will.… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/centennials/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/SW_09/aufmacher.jpg" alt="test_aufmacher" /><strong>Ich habe mir eine Frau gesucht, die immer geradeheraus ist. Und das mag ich besonders an ihr. Gerade deshalb ist es seltsam, dass ich eine Geliebte habe, die gerne Spielchen spielt. Sie lässt mich immer raten, was sie gerade will. Manchmal hasse ich sie dafür, aber wenn ich ehrlich bin, gehe ich genau deswegen immer wieder zu ihr zurück. Ich verlasse sogar meine Familie dafür: Damit ich mir den Kopf von „Mutter Natur“ verdrehen lassen kann. Und gerade macht sie es schon wieder mit mir. Ich hocke in einer kleinen Hütte mitten in einem Meer aus Eis. Ein anderes Meer, die Tasmanische See, ist etwa 2.400 Meter unter mir deutlich zu erkennen.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="http://traction-kiting.de/files/SW_09/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></p>
<p>Mit dem Heli ist die Centennial Hütte erreichbar</p>
<p><img src="http://traction-kiting.de/files/SW_09/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></p>
<p>Hugh, Matt und Jon sind froh, endlich am Ziel ihrer Reise zu sein</p>
<p><img src="http://traction-kiting.de/files/SW_09/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></p>
<p>Die 2009er Ozone-Kites kamen in Neuseeland zum Einsatz</p>
</div>
<p>Matt Taggart und Hugh Pinfold von Ozone sind mit dabei auf meiner Mission: Wir wollen das große Gebiet aus Schnee und Eis mit Snowkites erkunden, von dem Neuseelands höchste Berge umgeben sind. Matt und Hugh schnarchen im Moment noch harmonisch um die Wette. Aber dies sind gefährliche Männer: Ihre Ideen bringen Menschen dazu, Dinge zu tun, die eigentlich unmöglich sind. Jemand muss den Traum erst träumen, bevor irgendjemand anderes ihn leben kann. Der Wind hat über Nacht zugelegt und das bedeutet, wir könnten den besten Snowkite-Tag unseres Lebens vor uns haben … oder auch nicht. Nur Mutter Natur (Papatuanuku, in der Sprache der Maori) weiß es, aber sie verrät es uns nicht.<br />
<strong><br />
Startschuss</strong><br />
Von diesem Trip habe ich jetzt schon seit ein paar Jahren geträumt, aber die Zeit, das Wetter und das Team haben bis jetzt nie gepasst. Der Frühling in Neuseeland ist eine verrückte Jahreszeit. Ich hatte schon innerlich auf Sommermodus umgeschaltet und war gerade dabei, meinen Terminkalender mit verschiedenen Projekten zu füllen, als es mir in den Sinn kam, eine allerletzte E-Mail loszuschicken. Matts Frau Rebecca hatte gerade ihre zweites Kind zur Welt gebracht und Matt war gleichzeitig auch in den Wehen gewesen, aber auf eine andere Art: Er hatte Geburtshelfer für die neue Range von Ozone Snowkites für 2009 gespielt. Irgendwie erwartete ich also die üblichen Ausreden wie „zu beschäftigt, blank, Kinder sind krank.“ Und weil ich gerade so sehr in meine eigenen Dinge vertieft war, überrumpelte mich Matts Anruf völlig: „Ist das Centennial-Projekt noch aktuell?“ Sofort fing mein Verstand zu rasen an: Was musste noch alles erledigt werden, was zurückgestellt, um diese Mission zu organisieren?</p>
<p><strong>Jetzt aber&#8230;</strong><br />
Es war Mittwoch, der 8. Oktober. Wenn wir es überhaupt noch schaffen wollten, dann jetzt sofort. Ein günstiges Wetterfenster würde sich morgen öffnen, Matt und Hugh müssten von Auckland runter nach Queenstown fliegen und dann war da noch die vierstündige Fahrt zu den Gletschern an der Westküste. Wir wollten natürlich den ersten Helikopter zur Centennial Hütte erreichen und dort bleiben, bis das Wetter sich verschlechterte, laut Vorhersage am Montag darauf. Also organisierte Hugh die beiden Flüge, während ich die Liste mit den üblichen Ausrüstungsgegenständen für eine Backcountry-Expedition erstellte: ein Verschüttetensuchgerät für Lawinen, Sonden und Schaufeln. Jeder musste außerdem ein Klettergeschirr tragen, mit Karabinern und Prusik-Knoten, und mindestens einer sollte auch ein Seil dabeihaben (falls jemand in eine Gletscherspalte fiel). Steigeisen und Eispickel würden ebenfalls nötig sein, außerdem noch Splitboards, Stangen und Felle.</p>
<p><strong>Zittern</strong><br />
Matt und Hugh kamen am 9. Oktober um die Mittagszeit an. Wir wirbelten in Queenstown herum und sammelten unsere Siebensachen zusammen, bevor wir losrasten Richtung Westküste. Es gibt auf der Welt kaum eine schönere Strecke, schade nur, dass wir so in Eile waren. Trotzdem kamen wir leider zu spät am Fox Gletscher an, um noch in die Berge fliegen zu können und mussten die Abfahrt auf den nächsten Morgen verlegen. Erst Hektik, dann Warten, das alte Heli-Spiel. Als Heliboard-Führer sollte ich das eigentlich kennen, aber es ist darum nicht weniger frustrierend.</p>
<p>Am nächsten Morgen arrangierten wir unsere Wagenladung „lebensnotwendiger Güter“ auf der Landezone, während die Touristenhubschrauber wild um uns herumschwirrten. Kisten mit Proviant, Klamotten und Schlafsäcken quollen nur so aus dem Kofferraum unseres Autos, zusammen mit neun Kites, die ihr Bestes taten, die Nähte des riesigen Ozone-Sacks zum Platzen bringen zu wollen. Die Zeit verging und uns wurde langsam klar, dass die Touristen-Flüge wohl Vorrang vor den ortsansässigen Bergsteigern hatten. Dann endlich eine Nachricht von den Piloten: Zu viel Wind und zu schlechte Sicht, um bei der Hütte zu landen. Enttäuscht packten wir unser Zeug wieder ins Auto und fuhren zum benachbarten Franz-Joseph-Gletscher, um hier wenigstens noch die Chance auf eine Nachmittagssession zu haben. Und wieder warten, kein Flug mehr an diesem Nachmittag und auch nicht am nächsten Morgen. Jetzt war der Frust natürlich groß und wir mussten dringend Dampf ablassen. Also wanderten wir zum Gletscher hoch und auf das Eis, um Spaltenrettung zu üben. Gelegentlich linste die Sonne durch die Wolken und gab uns wieder Hoffnung. Zurück im Dorf konnte man sogar die Bergspitzen sehen, aber es war schon ziemlich spät. Jetzt bloß schnell! Die Crew des ersten Hubschraubers musste ich förmlich nach draußen zerren, um ihnen die Lücken in der Wolkendecke zu zeigen. Aber keiner der Piloten wollte so spät abends noch losfliegen. Einfach zum Verzweifeln! Matt versuchte es in der Zwischenzeit bei einer anderen Firma. Justin Cloag, der Pilot, wollte ins Tal fahren und von dort schauen, ob er Sicht auf die Centennial Hütte hatte. Wieder Warten. Die Sonne sank langsam, und unsere Chancen sanken mit ihr. Aber plötzlich ging es dann doch los! Wir rasten zum Helipad und los ging’s!</p>
<p><strong>Euphorie</strong><br />
So langsam und eintönig die beiden letzten Tage auch vergangen waren, jetzt ging uns alles fast zu schnell. Ärger verwandelte sich in Freude, Sorge in Erleichterung. Aber nach der Landung mussten wir erst mal zwei Stunden lang Schnee und Eis entfernen, die der letzte Sturm hinterlassen hatte. Dann konnten wir endlich die Tür unseres Bergquartiers öffnen. Obwohl die Centennial Hütte nur den allernötigsten Komfort aufweist, ist sie doch eine sehr wertvolle Immobilie – wegen ihrer einmaligen Lage. Zum Glück kann dieses extravagante Schmuckstück niemals verkauft werden, den Kiwitraditionen sei Dank. Der großartige Ausblick ist ein Angriff auf alle Sinne und man braucht Tage, bevor man sich daran gewöhnt hat.</p>
<p><strong>Erste Meter</strong><br />
Der nächste Tag brachte leichten Südwestwind und weitere Bergsteiger in unsere Hütte. Weil der Schnee so hart gefroren war, mussten wir auf die wärmende Sonne warten, bevor wir losfahren konnten. Wir wollten gegen den Wind zu einem kleinen Gipfel namens West Hoe fahren, der zwei Pässe zur Südwestbrise hin hatte und hofften, dass dort der Wind am stärksten sein würde. Als wir auf den Felsgrat unterhalb der Hütte gingen, begrüßte uns dort genug Wind, um die Kites in die Luft zu bringen. Hugh zog eine 8-Meter-Access hoch und fand einen guten Windwirbel, der am Grat entlangwehte, damit er gerade die Falllinie hochloopen konnte, immer auf die Hütte zu. Ich hatte meine vertraute 10-Meter-Manta-II und Matt wählte die 11er-Frenzy. Eine gut gewählte Ausrüstung und Vertrautheit im Umgang damit machen viel aus, wenn sich die Bedingungen plötzlich ändern und man einen schnellen Wechsel vornehmen muss.</p>
<p>Hugh zeigte mir, wie man die Ozone-Kites am Hang einpacken kann, ohne die Füße aus der Ski-Bindung zu lösen. Der Wind auf den Ebenen flaute ab, also fuhren wir gerade darüber hinweg, um noch so weit wie möglich vorwärts zu kommen. Dann machten wir uns Touringskier aus den Splitboards, um den großen Firn zwischen uns und West Hoe zu überqueren. Kurz darauf waren wir auf dem Pass und genossen den Blick auf den Fox-Firn, ein weiteres, ähnliches Becken, das nur darauf zu warten schien, von uns erkundet zu werden. Der Wind nahm tatsächlich an Stärke zu in den Pässen, benahm sich aber ziemlich verrückt an den Säumen. Daher zogen wir für den Rückweg die großen Kites hoch, Hugh diesmal die 11er-Frenzy, und Matt die 12-Meter-Manta-II. Weil ich das Seil nehmen musste, hatte ich nur einen Kite. Mal wieder zeigte sich, dass Foils die beste Wahl sind, wenn man im Backcountry kiten will. Wir fuhren durch lange Abschnitte mit nur zwei Knoten oder sogar noch weniger Wind und die leichten Foils brachten uns dennoch gut voran. Zurück auf unserem „Hausgrat“ fanden wir wieder einen ordentlichen Wind vor und genossen eine weitere tolle ­Session knapp unterhalb der Hütte.</p>
<p><strong>Weitere Pläne</strong><br />
Während ich das schreibe, haben Matt und Hugh mit dem Schnarchen aufgehört und machen sich für den nächsten Tag bereit. Diesmal geht es mit dem Wind zu einem Sattel an der Flanke des Drummond Gipfels, von der wir denken, dass es dort ordentlich bläst. Der Wind hat zwar die ganze Nacht geheult, aber es sind leichte und wechselhafte Winde gemeldet. Ich hoffe, das stimmt nicht und dass wir viel Power kriegen, aber die Ereignisse gestern haben ja ohnehin gezeigt, dass windstille Tage in den Bergen sehr selten sind. Im schlimmsten Fall machen wir das, was alle anderen auch tun: Touren. Wieder hängt alles von Mutter Natur ab. Und die würden wir niemals ändern, selbst wenn wir das könnten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/centennials/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Haugastol</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/haugastol/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/haugastol/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 07:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.com/?p=502</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn alle von Erderwärmung reden, Norwegen ist davon wohl ­verschont geblieben. Als wir Mitte April bei 25 Grad Celsius in Rastede losfuhren, konnte aber noch keiner von uns ahnen, was uns in Norwegen erwarten würde.







Ziel unserer Reise war… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/haugastol/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/sw_08/aufmacher.jpg" width="590" alt="Kite Runners" style="margin-top:-7px" /><strong>Auch wenn alle von Erderwärmung reden, Norwegen ist davon wohl ­verschont geblieben. Als wir Mitte April bei 25 Grad Celsius in Rastede losfuhren, konnte aber noch keiner von uns ahnen, was uns in Norwegen erwarten würde.<br />
</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/sw_08/01.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/sw_08/02.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/sw_08/03.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/sw_08/04.jpg" alt="" />
</div>
<p>Ziel unserer Reise war Geilo/Haugastol, zum Snowkiten eines der besten Gebiete der Welt. Mit der Fähre ging es über Kopen­hagen nach Oslo. Eine Autobahn suchten wir in Norwegen vergebens, und so rumpelte unser Van die letzten 260 Kilometer über norwegische Straßen bis nach Haugastol. Bis dahin ließ der Schnee allerdings zu wün­schen übrig und eine leichte Ent­täuschung machte sich breit. Am Ziel angekommen hatten wir das Gefühl, dass Haugastol eigentlich nur aus einem Haus und ein paar Anbauten besteht. Bis zum nächsten Laden sind es da mal eben 25 Kilometer.Als wir dann nach dem nächsten Snow­kite­spot fragten wurde uns nur gesagt, dass die einzige Straße durch das Hoch­plateau gesperrt sei und man nur im Konvoi hinter einem Schneepflug fahren dürfe. Es liege einfach zu viel Schnee auf der Straße.Wir jedenfalls konnten von den Massen an Schnee nichts sehen und belächelten doch etwas die norwegische Mentalität.</p>
<p><strong>Schnee</strong><br />
Diese Meinung änderte sich jedoch schlagartig, als wir uns in besagtem Konvoi befanden und zum ersten Mal hoch auf das Hardangervidda-Plateau fuhren. An den Straßen türmten sich die Schnee­massen bis zu 6 Meter hoch auf und links und rechts erschloss sich ein scheinbar unendliches Gebiet von Seen und Hügeln, das zum Kiten bestens geeignet war. Alle drei bis vier Kilometer findet man hier einen Parkplatz, wenn er denn freigeräumt ist, von dem man in die weiße Einöde starten kann.</p>
<p>Und genau das taten wir. Zwei Montanas und eine Apex in den Himmel und ab in die Wildnis! Sofort entdeckten Tobi und Gunnar einige schöne Abhänge, die so richtig gerockt werden wollten. Das durch die Flüge angesammelte Adrenalin musste dann nach dieser Session erst einmal beim Cruisen im Pulverschnee auf einem Hoch­plateau abgebaut werden. Man merkt gar nicht, wie schnell man sich vom Auto entfernt. Bei langen Touren ist daher ein GPS-Gerät sicherlich hilfreich. Dieses Gebiet hat einfach alles: Abhänge, Pulverschnee, weite, ebene Flächen und vor allem viel Wind.</p>
<p>An sechs von sieben Tagen weht er auf dem Plateau, im Schnitt mit um die 13 bis 15 Knoten. Wir hatten allerdings auch Tage, an denen uns der gefallene Neu­schnee mit bis zu 38 Knoten um die Ohren fegte, bei einer Temperatur von bei -10 Grad Celsius. Das ist Snow­kiten im Extrembereich! Durch die schnellen Wetteränderungen in Haugastol kann es schon mal vorkommen, dass es nicht möglich ist, auf das Plateau hochzufahren. Dieses Problem hatten wir leider zwei Tage lang, doch die Locals fuhren uns mit Schneemobilen an Plätze, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Generell wird man sehr freundlich aufgenommen und man ist hier bestens aufs Snowkiten eingerichtet. In einer kleinen Hausbar treffen sich die Kiter, und über drei Monitore werden immer die aktuellen Winddaten auf dem Plateau angezeigt. Ein Service, der die Suche nach dem perfekten Spot erheblich erleichtert. Vom Service in Norwegen könn­ten sich viele deutsche Hotels eine Scheibe abschneiden. So gibt es für alle einen kostenlosen WLAN-Zugang, DVD-Player in den Apartments sind auch selbstverständlich und an der Bar kann man Snowkite-Videos leihen. Gerade auch deshalb wohnen wohl dort oben in der Saison die besten Snowkiter der Welt.</p>
<p><strong>Lohnenswert</strong><br />
Wir haben an manchen Tagen bis zu zehn Stunden im Schnee verbracht. Durch die nördliche Lage konnten wir noch im April bis etwa 22.15 Uhr kiten und einen super Trip bei besten Bedingungen erleben. Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder hierhin kommen.<br />
Infos zum Spot gibt es im Internet unter <a href="http://www.haugastol.no" target="_blank">www.haugastol.no</a></p>
<p><strong>Text und Fotos: Jan-Hendrik Junker</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/haugastol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lago Bianco</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/lago-bianco/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/lago-bianco/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 07:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.com/?p=509</guid>
		<description><![CDATA[Beinahe 500 Meter höher gelegen als St. Moritz erstreckt sich am Alpenpass im schweizerischen Graubünden der 1,5 Quadratkilometer große Stausee Lago Bianco. Bei einer solchen Höhenlage ist klar, dass der Spot schon früh frost- und schneesicher ist. Damit bildet dieses… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/lago-bianco/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/sw_07/aufmacher.jpg" width="590" alt="KITE &amp; friends" style="margin-top:-7px" /><strong>Beinahe 500 Meter höher gelegen als St. Moritz erstreckt sich am Alpenpass im schweizerischen Graubünden der 1,5 Quadratkilometer große Stausee Lago Bianco. Bei einer solchen Höhenlage ist klar, dass der Spot schon früh frost- und schneesicher ist. Damit bildet dieses Schneerevier eine gute Alternative zum Silvaplanersee, welche besonders dann genutzt wird, wenn es in Silvaplana noch zu früh zum Snowkiten ist.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/sw_07/01.jpg" alt="" /><br />
Action über den Alpen am Pass zwischen Schweiz und Italien<br />
<img src="wp-content/files/sw_07/02.jpg" alt="" /><br />
Das Ospizio Bernina ist die Bahnstation am Spot<br />
<img src="wp-content/files/sw_07/03.jpg" alt="" /><br />
Mit der Berninabahn reisen viele Snowkiter zum Spot an
</div>
<p>Der Lago Bianco selbst ist etwa halb so groß wie der gerühmte Silvaplanersee, doch können bei ausreichend Schnee auch die umliegenden Berge „erkitet“ werden. An der nordöstlichen Seeseite verläuft unter der Passstraße die Bahntrasse der Berninabahn und bildet hier eine Grenze für Kiter. Doch zuerst muss man auch zum Spot hin gelangen. Zwar kann man von der Straße durch den Schnee herabsteigen, doch ist dies mit viel Gepäck etwas beschwerlich. Einfacher ist es, mit der Berninabahn bis zum Ospizio Bernina zu fahren. Dazu kann man leicht in Pontresina zusteigen, wo geeignete Unterkünfte zu finden sind. Und auch direkt im Ospizio gibt es Schlafplätze im Matratzenlager und eine Bewirtung.</p>
<p>In der Höhenlage von 2.234 Meter im malerischen Berninamassiv gibt es neben viel Schnee auch häufig guten Wind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass am Lago Bianco ständig Testivals oder Events stattfinden. Gerade zur Präsentation neuer Modelle trifft man an diesem Spot immer wieder Hersteller an. Zwischen Weihnachten und Silvester läuten jedes Jahr einige Snowkiter die Saison am Lago ein. Dazu bietet sich der frühe Schnee ja geradezu an. Zwar ist eine Infrastruktur bis auf die Bahnstation nicht vorhanden, doch entschädigen das sagenhafte Panorama und die guten Snowkite-Verhältnisse hier für einiges. Bereits frühmorgens sieht man die Sonne über dem See stehen, die aber nachmittags hinter den Bergen versinkt. Besonders dann kann es sehr kalt werden, daher sollte man immer entsprechende Kleidung dabeihaben. Diesel-Fahrzeugen kann ein Schluck Schweizer Kraftstoff nicht schaden, denn die Eidgenossen sind beim Frostschutz sowohl gründlicher als auch verlässlicher als manche deutsche Zapfstation.</p>
<div id="bilder"><img src="wp-content/files/sw_07/04.jpg" alt="" /><br />
Testivals auf dem Lago Bianco sind beliebt</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/lago-bianco/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weltrekorde am Himalaya</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/weltrekorde-am-himalaya/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/weltrekorde-am-himalaya/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2006 08:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.com/?p=515</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir die beiden gemieteten Jeeps mit Vierradantrieb endlich beladen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Deosai-Plateau, dem höchstgelegenen und größten Bergplateau der Welt! Dieses westlichste Ende des Himalajas sollte angeblich ein ideales Revier fürs Snowkiten sein, eine… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/weltrekorde-am-himalaya/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/sw_06/aufmacher.jpg" width="590" alt="KITE &amp; friends" style="margin-top:-7px" /><strong>Nachdem wir die beiden gemieteten Jeeps mit Vierradantrieb endlich beladen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Deosai-Plateau, dem höchstgelegenen und größten Bergplateau der Welt! Dieses westlichste Ende des Himalajas sollte angeblich ein ideales Revier fürs Snowkiten sein, eine Traumgegend auch, um die höchste Bergkette der Welt näher zu erkunden. </strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/sw_06/01.jpg" alt="" /><br />
Ankunft am Zielort nach einigen Strapazen<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/02.jpg" alt="" /><br />
Johann Civel erklimmt die Berge mit dem Kite<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/03.jpg" alt="" /><br />
Die Teilnehmer und die Träger der Pakistan-Freeride-Expedition<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/04.jpg" alt="" /><br />
Allrad-Transportfahrzeug: natürlich im Kite-Branding<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/05.jpg" alt="" /><br />
Sigve Botnen, der norwegische Profi war beim Freeride dabei<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/06.jpg" alt="" /><br />
Sogar Rails gab es auf dem Deosai-Plateau<br />
<img src="wp-content/files/sw_06/07.jpg" alt="" /><br />
Wasser holen auf angenehme Art und Weise</p>
<div style="background:#151515;padding:7px;margin-top:15px">
Mehr Bilder dieses erstaunlichen Abenteuers finden Sie unter <a href="http://www.flyozone.com" target="_blank">www.flyozone.com</a> und <a href="http://www.pakistanfreeride.com" target="_blank">www.pakistanfreeride.com</a>. Dort können Sie auch nachlesen, welche Kite-Events für Pakistan im nächsten Jahr geplant sind.</p>
<p>Unter <a href="http://www.walkaboutfilms.tv" target="_blank">www.walkaboutfilms.tv</a> sehen Sie Nisar Maliks unglaubliche Dokumentation aus Pakistan und kurze Videoclips unseres Trips. Wenn Sie jetzt selber Lust bekommen haben, einmal das Land zu besuchen: Pakistan International Airlines (<a href="http://www.piac.com.pk" target="_blank">www.piac.com.pk</a>) fliegt nonstop nach Islamabad; Infos für Touristen können Sie im Internet unter <a href="http://www.tourism.gov.pk" target="_blank">www.tourism.gov.pk</a> finden.</div>
</div>
<p><strong>Schwierige Wegstrecke</strong><br />
Mit der Hilfe ortsansässigen Holzfäller und ein paar unorthodoxen Methoden, gelang es uns, einige riesige Felsblöcke zu bewegen, die die Straße blockierten. So konnten wir noch etwas über den Sadpara-See hinaus fahren, bis auf mehr als 3.000 Meter. Dort wurden wir allerdings wirklich aufgehalten: Eine Lawine hatte wohl schon vor längerer Zeit schmutzigen Schnee und Geröll hinterlassen, die jetzt den Weg versperrten. Hier sollte unser erstes Basislager sein. Die Träger würden wir am nächsten Morgen um sechs Uhr zu einem frühen Start treffen. Diese harten Kerle legten dann trotz schlechter Ausrüstung und der schweren Traglast ein enormes Tempo vor. Sie schienen nie langsamer zu werden, selbst dann nicht, wenn sie schon fast im nassen, matschigen Frühjahrsschnee versanken. Wir dagegen bekamen langsam die Höhenluft und das Tempo zu spüren. Und so brauchte es nur eine leichte, konstante Brise, um Johann Civel und Sigve Botnen, die beiden Profikiter für Ozone, zu überzeugen: Es ist an der Zeit für ein leichteres Transportmittel. Sie kramten die 14er-Frenzys heraus und schauten dabei in die erwartungsvollen Gesichter der Träger. Alle benahmen sich wie aufgeregte Kinder zu Weihnachten, jubelten, klatschten und feuerten die Jungs an, als diese ihre Drachen einsetzten, um ein verschneites Flussbett hinaufzugleiten. Die ersten Snowkiter im Himalaja, jedenfalls soweit wir wissen. Was für ein cooler Start in unser Abenteuer.</p>
<p><strong>Ankunft</strong><br />
Eine Wildhüterhütte sollte unser Zuhause für die nächsten zehn Tage sein. Wir erreichten sie nach neun Stunden schweren Marsches bis auf 4.000 Meter Höhe. Weil niemand mehr die Kraft hatte, unsere Terra-Nova-Zelte aufzubauen, wurde schnell das Essen verteilt und geschlafen. Schon bald war die Hütte von lautem Schnarchen und Essensgeruch erfüllt.</p>
<p>Der Morgen brachte einen herrlich tief blauen Himmel, und endlich konnten wir das atemberaubende Panorama genießen, während wir Chapattis und Tee genossen. Aber die Ruhe währte nicht lange. Bei Winden von zehn bis 15 Kilometer pro Stunde erwachte das Camp zum Leben. Johann war der erste, der sich an den Kite hängte. Ein kurzer Trip zum Wasserholen am Flussbett würde unserem Führer und unserem Koch, Ali Khan und Ali Jaqoob, einen langen Spaziergang in Turnschuhen ersparen.</p>
<p><strong>Überraschungsgäste</strong><br />
Wenn man am entlegensten Punkt der Erde ist, erwartet man nicht unbedingt Besuch. Aber einige Soldaten eines nahen Hochgebirgslagers hatten unsere seltsamen Aktivitäten bemerkt und wollten uns befragen. Später kamen noch zwei Helikopter dazu, deren Piloten dachten, wir wären gerade mit dem Fallschirm gelandet. Nach einer kleinen Demo von Jojo und Sigve wurden wir zum Tee eingeladen. Und ich bin sicher, die pakistanische Armee wird demnächst bei Ozone anrufen, um einen Deal über eine Großlieferung auszuhandeln. Alle waren total begeistert!</p>
<p>Dabei hatten wir schon jetzt einen neuen Weltrekord im Snowkiting aufgestellt, denn niemand ist jemals so hoch gewesen wie wir. Und das Stimmungshoch der Jungs hielt den ganzen Tag an. Sie waren Könige für einen Tag.</p>
<p><strong>Windmangel</strong><br />
Ich hatte versucht, ihnen zu folgen, fuhr aber zehn Minuten zu spät los. Der Wind flachte ab, und ich hing auf halbem Weg an einem matschigen Abhang fest, war ein bisschen sauer – aber ich bekam die Schnappschüsse, die ich brauchte Canon 200-Millimeter-Zoomobjektiv draufhalten und feuern, was das Zeug hält. Und außerdem dachte ich: Wir haben ja noch weitere neun Tage fürs Kiten. Aber nach ein paar frustrierenden Tagen ohne Wind, aber mit hohem Luftdruck, beschlossen wir, eine Skitour zu einem weiter entfernten Gipfel zu unternehmen, zum Chatung Peak. Sieben anstrengende Stunden später kamen wir zurück. Erstaunlich, wie lange es dauert, auf dieser Höhe ohne Wind und Kite irgendwohin zu kommen. Eine erste Skiabfahrt aus 4.800 Metern hatten wir aber gemacht, und waren eigentlich ganz zufrieden, obwohl unsere Gesichter und sogar die Innenseiten unserer Nasen von den Sonnenstrahlen und deren Reflektion auf dem Schnee knusprig gebraten waren. Während eine neue Variation aus Gemüse, Reis und Chapattis für uns zubereitet wurde, versprachen die veränderten Wolken mehr Wind für den nächsten Tag.</p>
<p><strong>Endlich perfekt!</strong><br />
Ein kurzer Blizzard am ächsten Tag gab unselegenheit, Anoushka und Zoe in die Freuden des Kitens einzuführen. Felix übte und Kamil und ich versuchten, die ganze Action durch den Schneesturm hindurch aufzufangen. Als sich das Unwetter verzog, drehte der Wind hügelabwärts in eine günstigere Richtung, und diesmal wollte ich nicht wieder zu spät kommen. Auf der Höhe des Plateaus angelangt, strahlte einfach grandioses Licht durch die aufgelockerten Wolken, und wir erlebten alle eine fantastische Kite-Session. Felix, ein erfahrener Skifahrer, aber relativer Neuling im Kiten, war mit dabei, um die Freiheiten des Snowkitens auszuprobieren. Sigve fuhr allein voraus in die riesige, leere Weite; er sah aus wie ein Zwerg in einem gigantischen Amphitheater zwischen unglaublich großen Bergen. Es war, als ob wir ewig so weiterkiten könnten, mitten hinein in die ständig wechselnden Farben des Sonnenuntergangs. Aber was war, wenn der Wind abflauen würde und wir bei Minusgraden die Nacht hier draußen verbringen mussten? Wir widerstanden der gefährlichen Versuchung, denn obwohl wir alle Blizzard-Überlebenssäcke und eine Skiwanderer-Ausrüstung von Naxo trugen (mit Skibindungen, die an der Ferse zu lösen sind, damit man bergauf und über Ebenen gehen kann), hätte es doch keine Rettung gegeben, wenn wir nachts in der Kälte am Berg gestrandet wären. Auf dem Rückweg zum Camp waren die Girls super aufgedreht – sie hatten echte Fortschritte gemacht und ihre ersten Erfahrungen mit dem Powerkiting gesammelt. Sie wussten natürlich schon, dass sie noch viel über das Snowkiten lernen mussten, bis sie mit uns mithalten konnten. Dieser Spot war eigentlich besser für Profis und Fortgeschrittene geeignet. Es gab keine flachen Stellen für Anfänger. Aber sie hofften, das nächste Basislager in der Karakoram-Kette würde ihnen bessere Möglichkeiten bieten.</p>
<p><strong>Gelungen und gefeiert</strong><br />
Jetzt brauchten wir erst mal was zum Trinken. Also wurde zur Feier des Tages eine wertvolle Flasche Whisky, die ich durch den Zoll geschmuggelt hatte, mit Genuss geleert. Sogar einer der Alis nahm heimlich einen Schluck (Trinken verstößt gegen ihre Glaubensregeln!). Die Träger genossen den Abend auf ihre Art, mit Gitarre spielen, tanzen, singen beziehungsweise heulen und wildem Händeklatschen ums Lagerfeuer. Was für eine verrückte Abschiedsfeier und gleichzeitig das Ende eines wirklich fantastischen Erlebnisses, das ich um nichts auf der Welt missen möchte.</p>
<p>Die tollen Möglichkeiten des Snowkitens werden gerade erst ausgelotet. Und wir wussten alle genau, dass wir hierhin zurückkehren würden, für mehr und für länger und bei besseren Windbedingungen! Aber auch dieses Abenteuer war noch nicht vorbei, wir mussten noch zurück nach Skardu zum Ausspannen und Planen, um noch tiefer in diese phänomenalen Berge vordringen zu können, denn das Team wollte weiter Richtung Norden in die Karakoram-Bergkette vordringen, über das verborgene Tal von Shimshal hinaus bis in das Land der Yaks</p>
<p><strong>Text und Fotos: Gus Hurst</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/weltrekorde-am-himalaya/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweizer Alpen</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/schweizer-alpen/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/schweizer-alpen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 08:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.com/?p=525</guid>
		<description><![CDATA[Tief in der Schweiz liegt das kleine Dorf Silvaplana, das durch das Snowkiten mittlerweile sogar in ganz Europa bekannt ist. Man kann wirklich sagen, dass hier alles mit ein paar Verrückten begann, die schon in den frühen Jahren mit ihren… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/schweizer-alpen/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/sw_05/aufmacher.jpg" width="590" alt="KITE &amp; friends" style="margin-top:-7px" /><strong>Tief in der Schweiz liegt das kleine Dorf Silvaplana, das durch das Snowkiten mittlerweile sogar in ganz Europa bekannt ist. Man kann wirklich sagen, dass hier alles mit ein paar Verrückten begann, die schon in den frühen Jahren mit ihren „Skywings“ über den See und die Berge hinaufstiegen. Stephan Popprath und Rene Küng waren bald mit ihren Quadrifoils dabei, und Robert Graham entwickelte die legendäre Competition. </strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/sw_05/01.jpg" alt="" /><br />
Freeriden an steilen Hängen entlang<br />
<img src="wp-content/files/sw_05/02.jpg" alt="" /><br />
Matt Taggart erreicht sein Ziel<br />
<img src="wp-content/files/sw_05/03.jpg" alt="" /><br />
Guillaume Chastagnol erkundet die imposante Landschaft<br />
<img src="wp-content/files/sw_05/04.jpg" alt="" /><br />
Mit Pulka geht es gut ausgerüstet in die Berge<br />
<img src="wp-content/files/sw_05/05.jpg" alt="" /><br />
Traumhaftes Powder zum Kiten<br />
<img src="wp-content/files/sw_05/06.jpg" alt="" /><br />
Fabio Ingrosso springt über die Täler
</div>
<p>Damals war es nur ein kleiner Kreis ohne überwiegend geschäftlichen Background, der von diesem Sport mitten in der verschneiten Schweiz besessen war. Diese Besessenheit hat dazu geführt, dass es heute eine große Kite-Gemeinde gibt, die immer spektakulärere Stunts vollführt und neben dem zugefrorenen Silvaplana See auch die Berge erobert. Das Freeriden birgt ungeahnte Möglichkeiten und die Landschaft rund um den Lago Bianco ist ideal für einen Ausflug.</p>
<p><strong>Berge zum Freeriden</strong><br />
Mitten im Herzen der Schweizer Alpen gibt es zwischen Gipfeln – einer höher als der andere – Hänge und Täler, die mit frischem Schnee bedeckt sind und nur darauf warten, erobert zu werden. Letzten Winter brach eine kleine Gruppe von Piloten während der Wintertour in Silvaplana in die Berge auf. Von der Straße nach St. Moritz sind es nur wenige Minuten bis zum Bernina-Pass. Matt Taggart und Robby Whittall stürmen gleich voraus und suchen einen geeigneten Weg über die steilen Hänge. Im Schlepp hat Matt einen Pulka für Ersatzschirme und die Verpflegung, die hungrige Snowkiter in den Bergen brauchen. Mit voller Kraft geht es los und wir passieren eine Reihe von Talhängen und Höckern. Wir treffen auf eine Gruppe Bergsteiger, die mit Seehundfellen über den Skiern die Wände erklimmen wollen. Jetzt ist es Zeit für eine kleine Show und wir segeln in sicherem Abstand, aber scheinbar mühelos, an ihnen vorbei, und das mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit.</p>
<p>Lange spüren wir ihre Blicke im Rücken. Wir nähern uns dem Gipfel und sehen bereits einige Meter höher den Gletscher blau leuchten. Inzwischen wurden unten die Wettbewerbe abgesagt und da die Rider von unserer Tour Wind bekommen haben, machen sich die Piloten auf den Weg zu uns. Fabio Ingrosso kennt sich in der Gegend gut aus, wählt einen etwa zehn Meter hohen Abhang und hebt zu einem herrlichen Flug ab, die Truppe folgt ihm. Weiter geht es zum Abenteuer Freeriden. Doch immer wieder hebt Fabio ab in die Luft, macht einen Kiteloop und landet sanft, um dann erneut mit hoher Geschwindigkeit den Berg hinaufzudüsen.</p>
<p><strong>Erlebnis mit der ganzen Truppe</strong><br />
Es gibt viele Plätze auf dem Pass, doch irgendwann finden sich alle Piloten an einem Ort zusammen, um immer wieder den gleichen Hang hinabzusegeln. Fabio Ingrosso und Fabrice Tripier fliegen am weitesten, während der Techniker Romain Fabretti diverse Freestyle-Figuren an den Himmel zaubert. Auch Matt Taggert gibt Gas, immer noch mit seinem Pulka im Schlepp, der bereits lustig zu springen beginnt. Plötzlich löst sich Matt von seinem Schlitten und steigt direkt in die Luft auf. Guillaume Chastagnol ist ein nimmersatter Abenteurer und wählt einen gegenüberliegenden Berg.</p>
<p>Bis in die Nacht hinein hat die wilde Action am Berg kein Ende, doch dann bleibt uns doch noch genug Energie, um den Abend im örtlichen Pub bei heißen Rhythmen ausklingen zu lassen.<br />
<strong><br />
Erlebnis im Sonnenaufgang</strong><br />
Bevor das bunte Treiben am nächsten Morgen wieder losgeht, streicht die aufgehende Sonne über die weiße Schneedecke. Guillaume und ich haben uns verabredet, gleich morgens, noch vor den Wettkämpfen der Wintertour, die Berge rund um den Julierpass zu erkunden. Als aufmerksamer Beobachter hat Guillaume sich bereits am Vortag einige Orte gemerkt, die er mit dem Board durchpflügen will. Mit dem Sessellift geht es zum Ausgangspunkt am Gipfel und die wunderbare Bergwelt erstreckt sich vor uns. Jetzt scheinen sich die Tore zum Paradies zu öffnen.</p>
<p>Die gesamte Umgebung des Lago Biancos bietet vielfältige Möglichkeiten und jeder Tag ist ein Erlebnis. Für fortgeschrittene Piloten lohnt also nicht nur der Trip zum Silverplaner See, auch die umliegenden Berge sind eine Reise wert.</p>
<div id="bilder"><img src="wp-content/files/sw_05/07.jpg" alt="" /><br />
Sonne, Wind, Action – hier wird ein Traum wahr!</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/schweizer-alpen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Equipment</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/equipment/</link>
		<comments>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/equipment/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2004 09:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://traction-kiting.com/?p=533</guid>
		<description><![CDATA[Beim Kiten im Schnee sind die Voraussetzungen ähnlich wie beim radikalen Skifahren oder Snowboarden, wobei die Gefahr eines unglücklichen Sturzes einkalkuliert werden sollte, denn auch wer bei den ersten Versuchen überlegt und vorsichtig agiert, kann durch den hohen Spaßfaktor später… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/equipment/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/sw_04/aufmacher.jpg" width="590" alt="KITE &amp; friends" style="margin-top:-7px" /><strong>Beim Kiten im Schnee sind die Voraussetzungen ähnlich wie beim radikalen Skifahren oder Snowboarden, wobei die Gefahr eines unglücklichen Sturzes einkalkuliert werden sollte, denn auch wer bei den ersten Versuchen überlegt und vorsichtig agiert, kann durch den hohen Spaßfaktor später leicht einmal übermütig werden.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/sw_04/01.jpg" alt="" /><br />
Schneehose – gut auch mit Trägern<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/02.jpg" alt="" /><br />
Wind- und schneedichte Winterbekleidung ist zum Snowkiten ein Muss<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/03.jpg" alt="" /><br />
Verschiedene Helme, die zum Snowkiten geeignet sind (Modelle von Flymarket, Salomon und Dainese)<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/04.jpg" alt="" /><br />
Zur Einschätzung der Windverhältnisse hilft ein Windmesser<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/05.jpg" alt="" /><br />
Weste mit Rückenprotektor von Dainese<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/06.jpg" alt="" /><br />
Schulterprotektoren sind beim Freestylen angesagt<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/07.jpg" alt="" /><br />
Typischer Trapezhaken für Depowersysteme und auslösbare Umlenkrolle für Trapeztampen<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/08.jpg" alt="" /><br />
Winterimpression auf einem Snowkitehelm
</div>
<p>Insgesamt ist der Kitesport gar nicht so gefährlich, wenn man die Risiken, insbesondere bei Sprüngen mit stark angepowerten Schirmen, richtig einschätzt. Um auch vor blauen Flecken geschützt zu sein und den Kopf zu sichern, gibt es beim Kiten einige wichtige Tipps.</p>
<p>Eine gute Winterbekleidung ist natürlich unumgänglich und so sollten Jacken und Hosen aus dem Ski- beziehungsweise Snowboardbedarf gewählt werden. Diese sollten gegen Kälte, Wind und aufgewirbelten Schnee dicht sein. Ein Helm gehört als Selbstverständnis zum Snowkiten. Zwar zieht ein Kite den Piloten im Normalfall immer mit dem Kopf nach oben, doch sollte man seinen Kopf als durch Stoß am stärksten gefährdetes Körperteil immer sichern. Auch ein Fahrrad- oder Skatehelm ist da bereits ein geeigneter Schutz, doch ideal sind Skifahrer- oder Gleitschirmhelme, die einen besseren Schutz bieten, leicht sind, sowie das Gehör und die Rundumsicht nicht behindern.</p>
<p>Eine Sonnenbrille darf beim Kiten nicht fehlen. Zu Beginn reicht ein normales Modell, doch sind spezielle Skibrillen die optimale Lösung. Ein besonderer Wert ist auf die Handschuhe zu legen. Da der Kiter seine Griffe oder seine Bar immer fest umschließt, staut sich das Blut und die Gefahr der Unterkühlung der Finger besteht. Gut verwendbar sind beispielsweise Touren- oder Langlaufhandschuhe. Von O’Neill gibt es ähnliche dünne &#8220;gefühlsechte&#8221; Handschuhe mit zusätzlichen Protektoren an der Handaußenseite, die Alex Schwab zum Kiten entdeckt hat.</p>
<div id="bilder"><img src="wp-content/files/sw_04/09.jpg" alt="" /><br />
Brille zum Snowkiten<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/10.jpg" alt="" /><br />
Knieprotektoren sind sehr sinnvoll<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/11.jpg" alt="" /><br />
Gute Handschuhe sind beim Kiten wichtig<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/12.jpg" alt="" /><br />
Timex-System zum Snowkiten<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/13.jpg" alt="" /><br />
Extremsport? Klar, aber nur in richtiger Ausrüstung!<br />
<img src="wp-content/files/sw_04/14.jpg" alt="" /><br />
Zwei Trapeze, wie sie beim Kiten eingesetzt werden</div>
<p>Inzwischen immer mehr verbreitet sind Protektoren, die einzeln angezogen oder in die Kleidung integriert werden können. Hier präsentiert uns Eric Dahlmanns von Funsport Essen eine interessante Auswahl aus dem Hause Dainese. Diese Protektorsysteme stören beim Sport überhaupt nicht und geben ein sicheres Gefühl, gerade wenn man sich an neue Manöver heran traut.</p>
<p>Alex Schwab fährt seit vergangenem Winter immer mit einer Protectorweste unter der Jacke, welche seinen Rücken schützt. Wer längere Zeit am Stück Kiten geht, wird irgendwann ein Trapez zum Einhängen und zum Sparen seiner Kräfte benutzen. Beim Einsatz von Kites mit Depowersystem ist ein solches System Voraussetzung. Solche Trapeze gibt es schon lange aus dem Surfbereich und inzwischen werden auch spezielle Trapeze zum Kiten angeboten, die sich optisch nur leicht unterscheiden.</p>
<p>Wichtig ist eine gute Passform und so ist die Anprobe vor dem Kauf sehr empfehlenswert. Dabei sollte auch der Zug eines Kites aus seitlichen Richtungen simuliert werden, damit später wirklich nichts drückt. Je nach Kitesystem kann man den Loop direkt an einem festen Trapezhaken einhängen oder man muss eine Rolle mit Auslösesystem montieren. Gut eignen sich dabei Klapprollen, in die der durchgehende Trapeztampen der Griffe eingeführt werden kann.</p>
<p>Um die Windverhältnisse besser einschätzen zu können ist ein Windmesser sehr empfehlenswert. Hier hat sich in Kiterkreisen der Windmaster2 von Kaindl als gutes, hochwertiges Gerät bewährt. Ganz neue Möglichkeiten bietet Timex mit seinem Speed + Distance-System dem Wintersportler. Über Satelliten bestimmt der GPS-Empfänger die Positionsveränderung des Kiters und errechnet so die zurückgelegte Strecke und die Geschwindigkeit. Die Anzeige erfolgt durch die Digitaluhr, welche viele Features in sich birgt. Endlich kann man nach einer ausgedehnten Kitesession die Max-Speed des Tages vergleichen und glaubhaft belegen, wie viele Kilometer man abgerissen hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/equipment/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

