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	<title>Traction Kiting</title>
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	<description>Die Website für die Magazine Snow Kite &#38; friends sowie Buggy Kite &#38; friends</description>
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		<title>Die 10 fatalsten Fehler</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUGGYKITE & friends]]></category>

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		<description><![CDATA[Buggyfahren-Lernen macht Spaß, denn das Steuern des Kites, seine Zugkraft zu beherrschen und in Fahrtgeschwindigkeit des Buggys umzusetzen, das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art. Wer dann sogar die Pilotenlizenz der GPA abgelegt hat, darf stolz auf sein… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/buggykite-friends/die-10-fatalsten-fehler/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
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<strong>Buggyfahren-Lernen macht Spaß, denn das Steuern des Kites, seine Zugkraft zu beherrschen und in Fahrtgeschwindigkeit des Buggys umzusetzen, das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art. Wer dann sogar die Pilotenlizenz der GPA abgelegt hat, darf stolz auf sein kontrolliertes Händchen sein. Doch auch bei geübten Fahrern sind immer wieder haarsträubende Fahrfehler zu entdecken. Wir haben uns die zehn fatalsten Fehler herausgesucht und wollen Euch natürlich dabei helfen, diese zu vermeiden.</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/01.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Elefantenrennen mit Jumbo-Buggy und Mini-Kite</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/02.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Neue Räder, ordentlich hart aufgepumpt</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/03.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Selbst bei einer WM zu beobachten: Dieser Italiener holt sogar die Schnüre per Hand ein (Achtung, akute Schnittgefahr), um seinen bequemen Sitz ja nicht verlassen zu müssen</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/04.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Plumpst der Pilot wie ein Sack in den Buggysitz, fällt der Schirm bei Leichtwind genauso schnell vom Himmel</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/05.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Gleicht startet der Schirm – und dann geht der Ritt los: unkontrolliert im Slalom dem Kite hinterher</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/06.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Priele oder Sandverwehungen sorgen für einen schnellen Stopp</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/07.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Typische Fehleinschätzung: einen großen Kite ausgepackt und der erste Abflug beginnt</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/08.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Auf unbekanntem Terrain eine Bodenwelle übersehen: Schon geht der Buggy in den freien Flug über</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/09.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Im Lee von Bäumen, Dünen oder Gebäuden kann es ganz gewaltig krachen</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bk2012/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bk2012/10.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Kite hochgezogen – schon beginnt der Freiflug über den Buggy.</p>
</div>
<p><strong>Platz 10</strong><br />
Wer ist nicht aufgeregt, wenn der neue Buggy geliefert wird, man neue Räder bekommen hat oder ein Leihbuggy mit in den Urlaub reist. Doch dann das: Man kommt vor Ort nur mühsam vom Fleck, holpert unkontrolliert über die Piste oder droht sogar, von der Kraft des Schirms aus dem Buggy gezogen zu werden. Die Ursache hierfür ist allzu oft der falsche Luftdruck. Häufig kommen Reifen mit 2 Bar Fülldruck zur Auslieferung oder man hat selbst noch einmal an der Tankstelle ordentlich viel Druck draufgegeben im Glauben, so würde der Buggy besser rollen. Irrtum! – Auf dem Buggy brauchen wir in der Regel nur zwischen 0,5 und 0,8 Bar Reifendruck. Gerade auf weichem Sand rollt es sich so viel besser an und der Komfort ist auch höher. Tiflis bei Nacht saßen wir endlich an Bord unseres Flug­zeugs über Wien nach Genf. Nach einer schlaflosen Nacht mit viel zu viel Alkohol, brachen wir während des Fluges vor Müdig­keit zusammen und träumten noch von den Bergen.</p>
<p><strong>Platz 9</strong><br />
Ihr seid noch blutiger Anfänger im Buggysport und probiert es lieber vorsichtig mit kleinen Schirmen. Doch ein bequemer Buggy sollte es schon sein. Den habt Ihr Euch in richtig stabiler Ausführung selbst gebaut oder konntet ihn günstig gebraucht kaufen. Doch dann das: Selbst mit viel Gewedel und Geschwenke des Kites am Himmel kommt Ihr nur im Schneckentempo voran. Bei der Halse bleibt das Geschoß dann auch gleich stehen. Zwar habt Ihr ein sicheres Gefühl, aber vom Buggyfahren lernt Ihr so rein gar nichts. An ein Driften – wie es für eine Gefahrenbremsung nötig wäre – ist überhaupt nicht zu denken. So lernt Ihr die richtige Handhabung des Buggys niemals!</p>
<p><strong>Platz 8</strong><br />
Ups, jetzt ist die Matte abgestürzt – wie peinlich! Aber nein, das passiert jedem Buggyfahrer mal, sogar den Profis, wenn sie ein Manöver nicht richtig abgepasst haben oder die Windbedingungen miserabel sind. Doch in dieser Situation bleiben viele Piloten – gleich welchen Könnensstandes – fest im Buggy sitzen und zerren an den Griffen, um den Kite wieder zum Aufsteigen zu bewegen. Besonders bei leichten Winden oder feuchtem Untergrund bietet sich so oft ein trauriges Bild. Die richtige Lösung lautet: Klettert raus aus dem Buggy, entfernt Euch ein paar Schritte und startet den Schirm aus dem Stand neu. Manchmal kann man den kollabierten Schirm auf diesem Weg bereits wieder restarten, bevor er drucklos auf dem Boden zu liegen kommt. Buggyfahren ist schließlich ein Sport!</p>
<p><strong>Platz 7</strong><br />
Bleiben wir bei leichtem Wind. Hierfür kaufen sich viele Fahrer Schirme mit zweistelliger Quadrat­meter­zahl. Aber selbst 8-Quadratmeter-Kites werden schon bei leiser Brise eingesetzt. Im Stand lässt sich der Flügel sicher über den Himmel dirigieren und dann reicht es oft bereits zum Rollern mit dem Buggy. Doch dazu kommen ganz viele Piloten erst gar nicht, denn der Einstieg in den Buggy ist für sie der Mattentod. Warum? Na, sie lassen sich in den Sitz fallen und urplötzlich faltet sich der Kite im Zenit zusammen. Nur, dass dies eine physikalisch unausweichliche Reaktion ist, kommt den Wenigsten in den Kopf. Durch das Hineinplumpsen in den Sitz werden die Schnüre um beinahe einen Meter nach unten gezogen, was dem Schirm einen plötzlichen Strömungsimpuls gibt. Welcher aber genauso schnell vorüber ist, wenn der Hintern seinen Platz zwischen den Sitzrohren gefunden hat. Was also tun? Ihr müsst Euch einfach langsam in den Buggysitz hinablassen! Und wenn der Wind ganz schwach ist, bereits vor dem Hineinsetzen einen Steuerimpuls geben, sodass der Schirm Fahrt aufnimmt. Diese sollte man am besten gleich in einen Looping weiterführen, sobald man sicher im Buggy sitzt. Dazu sollte das Gefährt bereits vorher auf Raumwindkurs ausgerichtet sein.</p>
<p><strong>Platz 6</strong><br />
Die Aufregung ist groß und man will endlich kiten. Schnell die Schnüre auslegen und den Schirm hochziehen … doch Achtung! Vorher sollte der Bereich in Lee abgecheckt werden. Ist dort wirklich alles frei, stehen da kein Buggy, kein Passant und auch kein anderes Hindernis? Schnüre werden beispielsweise häufig übersehen. Den Start sollte man gefühlvoll und überlegt durchführen und dabei mit den Bremsen eine zu rasche Zugaufnahme verhindern. Wird man doch einmal gezogen, dann sollten Untergrund und Schuhwerk stimmen, um hinterherrutschen zu können. So ein „Russenstart“ bedarf der Wahl eines guten Startplatzes.</p>
<p><strong>Platz 5</strong><br />
Das Fahren macht richtig Spaß und die Geschwindigkeit ist schon ordentlich. Doch nun quert die von Euch gewählte Fahrtroute einen respektablen Priel oder eine stattliche Sandverwehung. Innerhalb von Sekunden solltet Ihr jetzt reagieren und vorher abdrehen oder wenigstens herunterbremsen. Denn prescht Ihr mit Vollgas in den Wasserlauf oder den weichen Sand, so wird der Buggy abrupt abgebremst. Ob Ihr dann noch auf dem Bock sitzen bleibt, ist dem Zufall überlassen.</p>
<p><strong>Platz 4</strong><br />
Ihr kommt an den Buggy­spot und es geht an die Schirmwahl. Um nicht herumzueiern, wählt Ihr eine fette Größe und zieht sie in den Himmel. Gleich zu Beginn oder erst nach der ersten Fahrt mit dem Buggy merkt Ihr deutlich, dass der Kite zu groß und der Zug zu gewaltig ist. Jetzt heißt es zum Ausgangs­punkt zurückkehren und den Schirm landen. Weg mit dem Monster, denn etwas Kleineres muss her. Doch den Stress hättet Ihr Euch ersparen können.</p>
<p><strong>Platz 3</strong><br />
Ihr seid heiß auf das Buggyfahren – sofort nach der Ankunft am Buggyspot wird alles ausgepackt und es geht mit Vollgas auf die Piste. Doch nun fährt die Ungewissheit mit: Wie gut kennt Ihr das Gelände oder was hat sich mittlerweile geändert? Gibt es neue Priele, Gräben, Zäune oder andere Hindernisse? Passt auf Euch auf, besonders auch auf fremden Fahrgebieten.</p>
<p><strong>Platz 2</strong><br />
Es geht auf ein neues Fahrgebiet? Es herrscht eine bislang unbekannte Windrichtung? Dann achtet unbedingt auf die Hindernisse im Luv. Befindet Ihr Euch hinter Dünen oder Bäumen, so kann der Wind derart hackig werden, dass man am Boden seine Kraft gänzlich unterschätzt. Wenn der Kite nach dem Start in den Zenit steigt, dann wird er zum leichten Spielball der Naturkräfte. Daher solltet Ihr auf eine laminare Anströmung des Geländes achten und stets mit heftiger Böenbildung rechnen.</p>
<p><strong>Platz 1</strong><br />
Welches ist das fatalste Manöver auf dem Buggy? Na klar, das ist in erster Linie der Abflug aus dem fahrenden Buggy heraus. Natürlich sind Basic- und Allrounderbuggys limitiert, was den Halt des Fahrers angeht. Aber auch aus einem Highend-Rennbuggy kann man sich ordentlich abschießen – und das hat dann oftmals noch heftigere Folgen. Daher befolgt Eurer Gesundheit zuliebe den Grundsatz: In rasanter Fahrt niemals den Schirm hochziehen. Ein gut angepowerter Kite wirkt im Zenit wie ein Gleitschirm: Er hebelt den Fahrer einfach aus, und die Landung kann mächtig schmerzvoll werden. Merkt Euch einfach: Während der Fahrt den Kite unten halten!</p>
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		<title>Ausgabe 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<title>BUGGYKITE &amp; friends 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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<a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/BUGGYKITE-friends/KITE-friends-Sonderhefte/Zeitschriften/BUGGYKITE-friends-2012" target="_blank">&#62;&#62; Ausgabe bestellen &#60;&#60;</a>
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		<title>Tiefschnee ohne Reue</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

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		<description><![CDATA[Flughafen Genf – hier beginnt unsere Snowkiting-Reise, und es geht nach Georgien im Südkaukasus. Die vier Teilnehmer dieser Expedition sind Fabio Ingrosso (North-Teamrider), Etienne Lhote (F-One-Teamrider), Johann Civel (Ozone-Teamrider) und ich. Als wir die ersten Fotos von diesem Land… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/tiefschnee-ohne-reue/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/aufmacher.jpg" alt="" /><br />
<strong>Flughafen Genf – hier beginnt unsere Snowkiting-Reise, und es geht nach Georgien im Südkaukasus. Die vier Teilnehmer dieser Expedition sind Fabio Ingrosso (North-Teamrider), Etienne Lhote (F-One-Teamrider), Johann Civel (Ozone-Teamrider) und ich. Als wir die ersten Fotos von diesem Land mit seinen weiten Schneestrecken erblickten, sahen wir uns schon auf einem Snowkite-Trip dorthin. Mit Gipfeln von 5.000 Metern über dem Meeresspiegel waren wir zwar absolut schneesicher, brachen aber in unbekannte Gefilde auf. Ich hatte das letzte Mal im Jahr 2008 von Georgien gehört, als sich das Land im Krieg mit Russland befand. Zwei Jahre später schien der Frieden, trotz der Spannungen mit der Russischen Föderation, wiederhergestellt zu sein. Am Tag vor unserer Abreise rief ich in unserem Hotel in Gudauri an, einem Skigebiet im Nordwesten des Landes: Alles war okay, jemand würde uns am Flughafen abholen.</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Sowjetunion ist allseits präsent, während der Schilderpfosten Ski-Heil wünscht</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Abenteuerlustige Snowkiter: Etienne Lhote, Fabio Ingrosso und Johann Civel </p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Johann Civel rockt den Schnee von Gudauri</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/04.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Kite statt Seilbahn in Gudauri</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/05.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/06.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Fabio Ingrosso hat es tief ins Powder gebombt</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/07.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Auch Johann Civel taucht ab ins Eisfach</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/08.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Morgendlicher Blick aus dem Zimmer des Hut Hotels</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/09.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sk2012/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sk2012/10.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Westliche Waren und warme Klamotten am Pistenrand</p>
</div>
<p>Am nächsten Tag landeten wir abends in Tbilissi (Tiflis), der Hauptstadt von Georgien. Abgesehen von einer Menge Polizisten war der Flughafen leer und zum Glück wartete der Hotel-Shuttle schon auf uns. Der Fahrer sprach allerdings kein Wort Englisch, aber was soll’s &#8230; Wir fuhren in einem kräftigen Regen in Richtung Berge. Bei sehr schlechter Beleuchtung, mit Straßensperren der Polizei und Schildern in kyrillischer Schrift waren wir froh, nicht selbst fahren zu müssen. Zwei Stunden später wurde aus dem Regen heftiger Schneefall, aber trotz einiger Steine auf der Straße gelangten wir endlich doch ans Ziel. Das Hut Hotel in Gudauri ist komfortabel und war hauptsächlich mit Studenten aus Lettland, Estland, Litauen und Kasachstan belegt, die zum Skifahren dorthin kommen. Die Atmosphäre war sehr entspannt und von Anfang an verstanden wir uns sehr gut mit allen anderen Gästen – besonders bei dem reichlich fließenden Wodka!</p>
<p><strong>Showdown in Gudauri</strong><br />
Am nächsten Tag herrschte traumhaftes Wetter und wir sahen uns von riesigen Bergen umgeben. Gudauri liegt auf 2.015 Metern über dem Meeresspiegel und die Skilifte bringen einen bis auf 3.300 Meter hoch. Wir waren sofort vom Anblick der gewaltigen Schneemassen und von den enorm steilen Hängen begeistert, die von einer Höhe von 1.000 bis 3000 Meter verliefen. Es war einfach überwältigend! Zuerst wurde aber der Ort erkundet. Wir fanden ein paar Hotels und nur sehr wenige Geschäfte, diese jedoch mit modernen Einrichtungen. Da dies eines der größten Skigebiete in Georgien ist, war es bereits zur Zeit des sowjetischen Regimes sehr trendy. Die Skilifte öffneten normalerweise um 10 Uhr, aber an diesem Tag gab es einen Stromausfall und alle Gäste mussten an der unteren Station warten. Gegen 13 Uhr kam eine leichte Brise auf und wir legten sofort unsere Kites vor den noch immer wartenden Skifahrern aus, um uns nach oben ziehen zu lassen. Es dauerte eine Stunde, bis wir die Station am oberen Ende des Skigebiets erreichten. Dort trafen wir ein paar Wanderer, die den Gipfel wegen des Stromausfalls in mehr als 3 Stunden erklommen hatten. Am gesamten ersten Tag waren alle Augen auf uns gerichtet und es war niemandem entgangen, wie wir den Hang problemlos über die menschenleere Piste erklommen hatten. Schließlich gab es den ganzen Tag keinen Strom und wir weckten den Neid aller Zuschauer.</p>
<p>In Gudauri blieben wir nur ein paar Tage, da die Bedingungen zum Kiten nicht op­­timal waren, denn die sehr hohen Berge rundherum – unter anderem der Mount Kazbek (5.047 Meter) – verhindern, dass der Wind frei hereinweht. Überall konnten wir eine Menge geeigneter Spots sehen, aber die Straßen werden im Winter ge­­schlossen und so konnten wir sie nicht erreichen. Nur ein Hubschrauber hätte uns dorthin bringen können, aber aufgrund der Lawinengefahr flogen diese nicht. Dennoch konnten wir über das Skigebiet und die umliegenden Berge kiten. Die Atmosphäre im Ort war trotz der massiven Polizei­prä­senz sehr angenehm. Generell verbrachten wir die Abende mit dem Trinken von viel „Tchatcha“ (eine Art Wodka) und Feiern mit den anderen Hotelgästen. Da wir aber zum Kiten her­­gekommen waren, beschlossen wir, zu einem besseren Ort am anderen Ende des Landes zu ziehen.</p>
<p><strong>Deadman-Seat</strong><br />
Wir setzten unsere Reise am nächsten Tag mit dem gleichen Fahrer fort, der wieder kein Wort sprach. Der Wagen war ein Rechtslenker mit Allradantrieb, obwohl hier alle auf der rechten Seite fahren. Da die Grenze Tschetscheniens nur ein paar Kilometer entfernt lag, fuhren wir in Richtung Westen, in die entgegengesetzte Richtung. Wir düsten mit 140 Stunden­kilo­metern durch die kleinen Dörfer. Während Etienne, Fabio und Johann hinten fest schliefen, fungierte ich auf dem vorderen Sitz beim Überholen der langen Militär-Konvois als Co-Pilot. Ich könnt Euch vorstellen, wie ich den Fahrer anschrie, als er zum Überholen die Fahrbahn wechselte und plötzlich ein alter Mann auftauchte, der so gut er konnte der weißen Linie folgte und völlig betrunken die Straße überquerte. Übermäßiger Alkoholkonsum ist in Georgien ein echtes Problem. </p>
<p>Als das majestätische 5.000 Meter hohe Kaukasus-Gebirge langsam in weite Ferne rückte, folgten wir der Autobahn in Richtung Türkei, und unser Fahrer fuhr aus Furcht vor den Radargeräten nur noch mit 110 Stundenkilometern. Zum Glück, denn bald wanderten ein paar Kühe gemächlich über die Straße. Drei Stunden später kamen wir endlich sicher in Bakuriani an – wir seufzten erleichtert auf.</p>
<p><strong>Bakuriani</strong><br />
„Fühlen Sie sich wie zu Hause“, lud uns der Hotelmanager des Vilavita Hotels ein. Gut, wir waren ja auch die einzigen Gäste in ­seinem nagelneuen Hotel, für 50 US-Dollar pro Nacht mit Vollpension. Man hätte in Georgien sicher auch günstiger übernachten können, nur hatten wir keine Zeit, uns et­was anderes zu suchen. Bakuriani ist ein kleines Dorf mit ein paar Feldwegen, Hühnern, Kühen und Pferden, die im Schlamm herumwandern. An unserem Ankunftstag Mitte März herrschte eine sehr ruhige Frühjahrsatmosphäre. In etwa 2 Kilometer Entfernung fanden wir die einzige Seilbahn der Gegend, die um 11 Uhr öffnete. Die Spitze kann man mit Fellen unter den Skiern in einer Viertel­stunde erreichen. Dort entdeckt man ein weites Plateau, wie man es aus Norwegen kennt. Diese Bergregion heißt auch „der kleine Kaukasus“, und die Landschaft ist weitaus besser zum Snowkiten geeignet, denn der Wind wird nicht durch hohe Gebirgszüge abgebremst. In den folgenden Tagen hatten wir viel Spaß auf dem Plateau. Entsprechend dem Wind ging Johann mit einer 12.0 und einer 8.0 Quadratmeter ­großen Manta III von Ozone raus, Etienne wählte den Bandit III von F-One in 11.0 und 9.0 Quadratmetern und Fabio fuhr mit dem North-Solid in 9.0 sowie 6.0 Quadrat­metern. Pech für Fabio, dass er seinen 9er-Kite gleich am ersten Tag ruinierte. Wir trafen unterwegs niemanden, abgesehen von zwei Snowbikern. Sie boten uns an, eine Runde zu drehen, aber wir lehnten die Einladung dankend ab, da wir die unend­lichen Weiten lieber mit unseren Kites erkunden wollten. Später im Dorf genossen wir dann Khachapuri, runde Blätter­teigfladen, flach wie große Pfannkuchen, gefüllt mit ge­­räuchertem und gesalzenem Käse, dem Tsulugumi – ­einfach köstlich! Im Allgemeinen kann man das georgische Essen als ausgezeichnet bezeichnen.</p>
<p><strong>Abflug mit Zwischenstopp</strong><br />
Alle guten Dinge kommen einmal zu einem Ende: Wir hatten insgesamt 10 Tage in Georgien und unser Rückflug nach Amsterdam war für 3 Uhr morgens geplant. Wir kamen um 1 Uhr nachts am Flughafen von Tiflis an, doch unser Flug war einen Monat vorher abgesagt worden. Unter den 150 Passagieren waren wir die einzigen, die nicht informiert worden waren. Egal – das war eine Gelegenheit, 24 Stunden länger in Tbilissi zu bleiben. Der Taxifahrer war völlig entnervt von der Aufgabe, in den frühen Morgenstunden ein Hotel für uns zu finden. Wir schliefen ein paar Stunden und besuchten dann die Stadt. Unser Flugzeug sollte diesmal um 4 Uhr morgens fliegen, sodass wir keine Zeit hatten, ins Bett zu gehen. Nach der Entdeckung von Tiflis bei Nacht saßen wir endlich an Bord unseres Flug­zeugs über Wien nach Genf. Nach einer schlaflosen Nacht mit viel zu viel Alkohol, brachen wir während des Fluges vor Müdig­keit zusammen und träumten noch von den Bergen.</p>
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		<title>Ausgabe 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:21:04 +0000</pubDate>
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		<title>SNOWKITE &amp; friends 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<title>BUGGYKITE &amp; friends 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 14:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhalt]]></category>

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		<title>Ausgabe 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 13:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUGGYKITE AKTUELL]]></category>

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		<title>The Crab Experience &#8211; Seitwärts im Sauseschritt</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/buggykite-friends/the-crap-experience-seitwarts-im-sauseschritt/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 13:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUGGYKITE & friends]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Fanø hatten wir die Möglichkeit, einen ungewöhnlichen Buggy zu testen. Der französische Buggy­designer Oliver Suire hat in den letzen Jahren die Idee eines seitwärts fahrenden Buggys umgesetzt und ihn auf den Namen „Crab“ wie Krabbe getauft. Zugegeben, die… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/buggykite-friends/the-crap-experience-seitwarts-im-sauseschritt/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/bu_11/aufmacher.jpg" alt="" /><br />
<strong>Auf Fanø hatten wir die Möglichkeit, einen ungewöhnlichen Buggy zu testen. Der französische Buggy­designer Oliver Suire hat in den letzen Jahren die Idee eines seitwärts fahrenden Buggys umgesetzt und ihn auf den Namen „Crab“ wie Krabbe getauft. Zugegeben, die Idee ist nicht neu. Bereits Anfang der 90er-Jahre experimentierte der Kieler Stefan Wischnewski mit einer Konstruktion namens Strandkrabbe, bei der der Fahrer seitlich zur Fahrtrichtung saß, und für die er von der Zeitschrift Sport &#038; Design Drachen im September 1993 eine Auszeichnung erhielt.</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bu_11/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bu_11/01.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Eine ungewöhnliche Konstruktion mit zwei lenkenden Lee-Rädern</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bu_11/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bu_11/02.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Auf Fanø zeigt „the Crab” überraschendes Potenzial</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/bu_11/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/bu_11/03.jpg" alt="BUGGYKITE &amp; friends" /></a><br />
Gute Spurführung der Krabbe auch beim schnellen Anluven</p>
</div>
<p>Wie jeder andere Buggy besteht auch die neue Krabbe aus einem Stahlgerüst und drei Rädern; dabei ist die Räderwahl von Standard bis Moon jedem selbst überlassen. Der Pilot sitzt frontal zum Kite und im 90-Grad-Winkel zur Flugrichtung. Gesteuert wird über eine Trittplatte mit den Füßen, allerdings werden hier zwei Räder gleichzeitig gegenläufig bewegt. Das dritte Rad befindet sich im Rücken des Piloten und nimmt in Ruheposition das Gewicht des Kiters auf.</p>
<p><strong>Auf geht’s</strong></p>
<p>Im ersten Moment ist die Fahrt ungewöhnlich, da kein direkter Seitenhalt besteht und man intuitiv das Gefühl hat, leicht aus dem Buggy gezogen werden zu können. Nach den ersten Kilometern hat sich dies jedoch schnell gelegt und man wird mutiger und gibt Gas. Die Fahrt auf dem Halbwindkurs ist unproblematisch, der Buggy läuft der Drachenzugrichtung sauber hinterher und die beiden Front­räder bieten genug Seitenhalt. Dabei dient der Pilot als Hebel, denn je weiter der Radstand, desto stabiler läuft der Buggy. Der Vorteil der Konstruktion ist, dass sich die Zugkraft des Schirms optimal auf die vordere Achse verteilt. Wie beim gewohnten Dreiradbuggy fängt bei viel Zug das hintere Leerad an zu driften, wobei man immer kontrolliert gegenlenken kann.</p>
<p>Richtungswechsel sind denkbar einfach und erinnern an das Kitesurfen oder Landboarden. Es wird stark angeluvt und dann direkt in die Gegenrichtung umgelenkt. Ein Vorteil, denn dieses Manöver geht schnell und ist deutlich einfacher als eine Halse im Buggy. Je nach Können und Kite kann der Raumgewinn sogar beachtlich sein. </p>
<p>Echte Halsen sind demnach schwieriger, können aber gerade darum mit umso mehr Dynamik gefahren werden. Aus voller Fahrt kann der Buggy dafür durch hartes Anluven um 180 Grad geschleudert werden, um dann mit ordentlich Power und einem Kiteloop die Halse einzuleiten. Dabei ge­­staltet sich die Rückwärtsfahrt nicht so schwierig wie bei einem konventionellen Buggy, da man sich leicht zum Kite drehen kann. Für die Manöver braucht man etwas Gewöhnungszeit, um nicht die Orientierung bezüglich Windrichtung, Kite und Fahrt­richtung zu verlieren. </p>
<p><strong>Leistung oder Spaß?</strong></p>
<p>Auf dem Kreuzkurs macht der Buggy ebenfalls eine sehr gute Figur, da die Achse sauber dem Schirm hinterherläuft. Wir haben die Krabbe auf dem harten Fanø-Strand auf bis zu 60 Stundenkilometer beschleunigt und beim Überholen anderer verwunderter Buggyfahrer feststellen müssen, dass man im Krebsgang keineswegs langsamer unterwegs sein muss. </p>
<p>Für wen ist der Buggy nun gedacht? Nach unserem Empfinden ist die Krabbe einfach anders und bietet eine neue Art der Fort­bewegung. Das Fahren kann auf langen Strecken sehr entspannend sein, da der Pilot seinen Körper dabei nicht zu verwinden braucht, was einst schon die Parawing-Piloten aus den Pionierzeiten des Traction­kitens zu schätzen wussten. Ob die Krabbe sogar für den Renneinsatz taugt, können wir nicht beurteilen. Schnell ist sie, aber ob sie auf allen Kursen und bei allen Manövern mithalten kann, müsste sie zuerst noch be­­weisen. Wer die Chance hat, sie zu testen, sollte dies unbedingt einmal tun.</p>
<p><strong>Text:</strong> Jan Hendrik Junker<br />
<strong>Fotos:</strong> Götz Sommer</p>
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		<item>
		<title>Ab in den Libanon</title>
		<link>http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 17:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SNOWKITE & friends]]></category>

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		<description><![CDATA[„Es ist die Entscheidung des Veranstalters, was er aus seinem Drachen­fest macht: Versinkt es in Belanglosigkeit und Durchschnitt oder kann der Zuschauer am Ende des Drachenwochenendes lang an­­haltende Eindrücke und Bilder mit nach Hause nehmen?“ So lautet die Zusammenfassung… <a href="http://traction-kiting.de/redaktion/snowkite-friends/ab-in-den-libanon/" class="read_more">weiter »</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/aufmacher.jpg" alt="" /><br />
<strong>„Es ist die Entscheidung des Veranstalters, was er aus seinem Drachen­fest macht: Versinkt es in Belanglosigkeit und Durchschnitt oder kann der Zuschauer am Ende des Drachenwochenendes lang an­­haltende Eindrücke und Bilder mit nach Hause nehmen?“ So lautet die Zusammenfassung von Michel-Marie Bougard, Designer und Mitglied der Drachengruppe „les ailes du désir“ und er fügt hinzu: „Dieser Veranstalter hat sich entschieden.“</strong></p>
<div id="bilder">
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/01.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/01.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Jungs genießen die “sommerlichen” Verhältnisse</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/02.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/02.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Flugzeugunglück am Vortag in Beirut</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/03.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/03.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Gesellige Runde der Libanesen mit Nargileh</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/04.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/04.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Nicht immer ungefährlich, vor allem wenn man die arabischen Schilder gar nicht lesen kann.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/05.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/05.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Die Kiter erobern die Weiten des zu erkitenden Landes</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/06.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/06.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Sobald die Bedingungen stimmen, üben sich die Kiter im Freestyle</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/07.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/07.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Johann Civel tobt sich an den Klippen aus</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/08.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/08.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Neben den Kitern erreichen nur Schneemobile die hoch gelegenen Berge</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/09.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/09.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Nach dem Snowkiten tut ein heißes Feuer gut</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/10.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/10.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Perfekte Unterkunft mit entsprechend paradiesischem Himmel</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://traction-kiting.de/files/sw11/11.jpg"><img src="http://traction-kiting.de/files/sw11/11.jpg" alt="SNOWKITE &amp; friends" /></a><br />
Auch das geht im Libanon: handgeschriebenes Kennzeichen</p>
</div>
<p>Immer wieder versuchen wir, völlig neue Spots zum Snowkiten für Euch zu entde­cken. Diesmal haben wir uns eines der kleinsten Länder im Nahen Osten aus­gesucht, den Libanon, das Land der auf­gehenden Sonne. Der Libanon ist ein schmaler Landstreifen entlang des Mittel­meers, mit einer Länge von 250 und einer Breite von 45 Kilo­metern und gemeinsamen Grenzen zu Syrien und Israel. Die meisten Gebiete sind von Bergen bedeckt, wobei der höchste 3.083 Meter hoch ist. </p>
<p>Genf, im späten Januar 2010. Fabio Ingrosso, Johann Civel, Romain Luppi und ich treffen uns am Tag unserer Abreise. Fast hätten wir den Trip wegen Schnee­mangels noch absagen müssen, aber zum Glück fielen gerade vor unserer Abreise noch eineinhalb Meter Neuschnee, und wir atmeten erleichtert auf! Trotzdem waren wir ein bisschen angespannt, denn gerade am Vortag war in Beirut ein Flugzeug beim Start verunglückt. </p>
<p>Nach vierstündigem Flug landeten wir aber am Spätnachmittag sicher in Beirut. Mit unserem Mietwagen stürzten wir uns ins hektische Verkehrsgetümmel und mussten bald feststellen, dass Dauerhupen hier zum guten Ton gehört. </p>
<p>Wir hielten uns Richtung Norden entlang der Küste, und nach einer zweistündigen Fahrt mit gemischten Gefühlen auf einer vereisten Straße kamen wir nachts wohlbehalten an, diesmal in „The Cedars“, einem kleinen Ski-Resort auf 2.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Diese erste Nacht verbrachten wir allerdings in einem alten Hotel ohne Heizung, denn wir waren offensichtlich die einzigen Gäste, mitten in der Woche. </p>
<p><strong>Mit Sonne ins „Paradies“</strong><br />
Am frühen Morgen genossen wir herrlichen Sonnenschein, der uns für die bisherigen Abenteuer entschädigte, und einen tollen Pulverschnee – nur ohne Wind! Wir entdeckten ein großartiges und vielversprechendes Gebiet mit hervorragenden Strecken in alle Richtungen, die nur darauf warteten, von uns erkundet zu werden. Das gesamte Resort ist eine Art natürliche Arena in Hufeisenform, in dessen Zentrum sich ein Zedernwald befindet. Und dieser beherbergt den 6.000 Jahre alten, mythischen Baum des Landes – einfach atemberaubend!</p>
<p>Die meisten Leute in diesem Tal sind Christen, und alle waren sehr gastfreundlich. Obwohl die offizielle Landessprache Arabisch ist, spricht mehr als die Hälfte der Bevölkerung Französisch, das auch in der Schule neben Englisch als erste Fremd­sprache unterrichtet wird. Am Fuß der Skipisten fanden wir eine neue Unterkunft, „The Paradise“, ein kleines Appartement, aber diesmal beheizt. Es gehört einer netten Familie mit acht Kindern. Gleichzeitig entdeckten wir die hervorragende liba­nesische Küche, wobei wir zwischen verschiedenen Gerichten auswählen konnten: Tabouleh, Houmous (pürierte Kichererbsen), Batenjan (pürierte Auberginen), Labne (ein cremiger Käse), Kebabs, Khoubz Arabi (Brot in der Form eines flachen Fladens) und einiges mehr. Die Preise waren vernünftig, obwohl wir uns in einem Ski-Resort befanden: 30 Dollar für Bed &#038; Breakfast, und weniger als zehn Dollar für eine Mahlzeit. Hier in „The Cedars“ kann man zudem Downhill- und Crosscountry-Ski, Schnee-Motorrad und Paragliding ausprobieren.</p>
<p><strong>First Experience</strong><br />
Am nächsten Tag konnten wir dann auch endlich Kiten. Das Wetter zeigte sich bewölkt, aber mit guten 25 bis 30 Knoten (6 bis 7 Beaufort) Wind. Johann zog die 8-Meter-Manta von Ozone, Fabio die 7 Meter große North Vegas und Romain die ebenfalls 7 Meter große Hifi Comp von Liquid Force Kites. Wir glitten einen sehr steilen Hang gerade hinauf, und oben blies der Wind sehr stark. Der verwehte Schnee hatte gefährliche Felsen freigelegt. Dann fuhren wir für ein gutes Training hinab zur Mitte des Hangs. Den ganzen Abend verbrachten wir gesellig mit einigen Soldaten, die über die Felsen gekommen waren. Wir haben zusammen Musik gemacht, getanzt, getrunken und die Nargileh (Wasserpfeife der Beduinen) geraucht</p>
<p>Auch der zweite Kite-Tag war ein wahres Vergnügen, mit einem stetigen Wind<br />
und herrlichem Wetter als kostenlosem Ge­schenk obendrein. Wir arbeiteten uns weiter in das Areal vor und entdeckten eine perfekte Stelle zum Kiten, mit end­losem, jungfräulichem Schnee. Spalten, Hänge – alles war von riesigen Mengen Pulverschnee bedeckt. </p>
<p>Nach sechs Stunden Kiten bei Fullspeed kamen wir total euphorisch zurück und um 21 Uhr schliefen wir vor Müdigkeit ein. </p>
<p><strong>Stormy</strong><br />
Am Tag danach nahm der Wind sogar noch zu, es wurde ein weißer, und damit für uns ein freier Tag. Sonntags ließ der Schneesturm endlich nach und das Wetter war wieder herrlich. Plötzlich setzte jedoch hektisches Treiben im Resort ein: große Luxusgeländewagen parkten neben alten, beinahe fahruntüchtigen Mercedes-Benz` und alles in gutgelaunter Atmosphäre. Dieje­nigen Gäste, die nicht Ski fahren, spielen stundenlang im Schnee, rauchen die Nargileh oder gehen in die Disko, die<br />
den ganzen Tag geöffnet hat. Der Ort ist rappelvoll, alle Skilifte sind geöffnet, aber wir benutzten sie ja nicht. Denn trotz des schwachen Winds schaffen wir es mit den größten Kites den Hang hinauf bis zur Spitze, was wieder ein gutes Training für uns ist. </p>
<p>Am Ende des Tags fahren wir bei starkem Wind auf den bereits geschlossenen Pisten, und werden dabei von allen bewundert. Als wir zurückkommen, stellen uns die Libanesen neugierig viele Fragen über einen Sport, den sie zum ersten Mal gesehen haben: „Ist das schwer? Ist das teuer?“ Sie hatten uns beobachtet, wie wir den ganzen Tag in den Bergen herumgekurvt waren, und darüber waren sie ins Träumen geraten, denn normalerweise fahren nur Schneemobile so hoch hinauf. Uns machte es riesigen Spaß, mit ihnen zu reden und ihnen quasi als Botschafter des Snowkitens alle Details zu erklären. Damit sie den Sport auch einmal ausprobieren konnten, hätten wir länger bleiben müssen, aber wir waren ja leider nur für eine Woche vor Ort. </p>
<p><strong>Das war´s</strong><br />
Der letzte Tag war leider wieder windstill. Wir verließen „The Cedars“ in frühlingshafter Atmosphäre und erreichten die Küste innerhalb einer halben Stunde. Hier am Wasser waren die Temperaturen wirklich angenehm. Und wir konnten immer noch die schneebedeckten Berge sehen. Nach einem letzten, wehmütigen Blick fuhren wir zurück nach Beirut ins hektische Treiben. </p>
<p>Dieser Trip in den Libanon wird uns immer in bester Erinnerung bleiben, wegen der großartigen Landschaften, aber auch wegen der faszinierenden Menschen, die so lebenslustig sind und sich so sehr nach friedlichen Zeiten in ihrem Leben sehnen.</p>
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