Buggyspot Spiekeroog
von Redaktion • 30.6.2005 • Kategorie: BUGGYKITE & friends • Hier bestellen!
Die Insel Spiekeroog in Ostfriesland ist ein bislang für Buggyfahrer unentdeckter Ort, mit einem Charme und einer Freundlichkeit für den Buggysport, die sehr selten ist. Es handelt sich um eine Insel von etwa zehn Kilometern Länge und 2,5 Kilometern Breite.

Basislager der Buggyfahrer am weiten Strand

Die gepackten Buggys bei der Anreise

Mit der Fähre setzen Piloten und Equipment über

Gemeinschaft: Essen beim Buggyfahrertreffen von Franz Deepen

Mit anderen Piloten das Gelände entdecken: Das ist der Reiz

Genug Platz auch für alle Teilnehmer der „Spie-Rallyes“

Ein leckeres Bierchen zischt nach langem Strandtag bestens
Anreise
Die Anfahrt ist nur per Schiff möglich, wobei die Autos auf dem Festland bleiben müssen. Im Hafen von Neuharlingersiel werden die Buggys ausgepackt und auf die Fähre geladen. Dies ist am besten im zusammengebauten Zustand möglich. Die Autos werden auf einem kostenpflichtigen Parkplatz am Ortsrand von Neuharlingersiel untergebracht, von wo aus ein Pendelbus die Fahrer zehn Minuten vor Abfahrt der Fähre abholt. Die Fähre nach Spiekeroog verkehrt ein- bis zweimal pro Tag. Nach der etwa 45-minütigen Überfahrt zur Insel erwartet einen hinter dem Hafen sofort die beschauliche Ortschaft Spiekeroog – ein Örtchen wie aus dem Bilderbuch. Nach etwa 500 Meter zu Fuß ist man bereits an der Unterkunft angelangt, wobei man unterwegs an einigen Geschäften und Restaurants vorbeikommt und mit einem freundlichen „Moin“ von den Insulanern begrüßt wird.
Fahrgebiet
Der Weg zum Strand beträgt nochmals etwa einen Kilometer und ist mit dem Buggy im Schlepp über die malerische Dünenlandschaft in 15 Minuten gemütlich zu meistern. Der Strand ist aber nicht das eigentliche Ziel des Buggypiloten; vielmehr lockt eine Sandbank den Sportler, die bei Ebbe mit einer Fläche von 10 x 1,5 Kilometern das Buggyfahrerherz höher schlagen lässt. Man sollte sich also schon vor der Anreise gut den Gezeitenplan ansehen, um dieses Buggyparadies genießen zu können. Auf oft hartem Sand sind sogar Standardräder zum Fahren auf der Sandbank möglich. Kommt der Wind im rechten Winkel zur Küstenlinie, also bei Süd- oder Nordwind, so lädt die Sandbank zu ausgedehnten Touren von einem Ende der Insel zum anderen ein.
Auf dem Weg in den Osten der Insel fährt man direkt auf die Nachbarinsel Langeoog zu und kommt dabei an einem Schiffswrack vorbei, welches bei Ebbe aus dem Wasser ragt. In den Westen sollte man sich mit Vorsicht wagen, da dort einige Mauern den Strand queren.
Unterkunft
Die Unterbringung ist einfach und gemütlich. In geräumigen Einzel- oder Doppelzimmern in Ferienwohnungen teilt man sich mit anderen Bad, Küche und Aufenthaltsraum. Bei den regelmäßig veranstalteten Buggytreffen von Franz Deepen werden die Mahlzeiten gemeinsam in einer Gemeindehalle eingenommen. Das Mittagessen wird sogar am Strand serviert, sodass dem Buggyenthusiasten keine Minute verloren geht.
Kontakt
Um dieses Buggyparadies zu schützen, ist es notwendig, mit Franz Deepen Kontakt aufzunehmen, wenn eine Buggyausfahrt geplant wird. Er steht mit Rat und Tat zur Seite und kann Hinweise geben, wann und wie das Buggyfahren ohne Konflikte möglich ist. Es lohnt sich diese beschauliche Insel nicht nur mit dem Buggy, sondern auch zu Fuß zu erkunden und den Alltag weit weg von Großstadtlärm und Straßenverkehr hinter sich zu lassen.




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