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von Redaktion • 30.6.2004 • Kategorie: SNOWKITE & friendsHier bestellen!

KITE & friendsBeim Kiten im Schnee sind die Voraussetzungen ähnlich wie beim radikalen Skifahren oder Snowboarden, wobei die Gefahr eines unglücklichen Sturzes einkalkuliert werden sollte, denn auch wer bei den ersten Versuchen überlegt und vorsichtig agiert, kann durch den hohen Spaßfaktor später leicht einmal übermütig werden.


Schneehose – gut auch mit Trägern

Wind- und schneedichte Winterbekleidung ist zum Snowkiten ein Muss

Verschiedene Helme, die zum Snowkiten geeignet sind (Modelle von Flymarket, Salomon und Dainese)

Zur Einschätzung der Windverhältnisse hilft ein Windmesser

Weste mit Rückenprotektor von Dainese

Schulterprotektoren sind beim Freestylen angesagt

Typischer Trapezhaken für Depowersysteme und auslösbare Umlenkrolle für Trapeztampen

Winterimpression auf einem Snowkitehelm

Insgesamt ist der Kitesport gar nicht so gefährlich, wenn man die Risiken, insbesondere bei Sprüngen mit stark angepowerten Schirmen, richtig einschätzt. Um auch vor blauen Flecken geschützt zu sein und den Kopf zu sichern, gibt es beim Kiten einige wichtige Tipps.

Eine gute Winterbekleidung ist natürlich unumgänglich und so sollten Jacken und Hosen aus dem Ski- beziehungsweise Snowboardbedarf gewählt werden. Diese sollten gegen Kälte, Wind und aufgewirbelten Schnee dicht sein. Ein Helm gehört als Selbstverständnis zum Snowkiten. Zwar zieht ein Kite den Piloten im Normalfall immer mit dem Kopf nach oben, doch sollte man seinen Kopf als durch Stoß am stärksten gefährdetes Körperteil immer sichern. Auch ein Fahrrad- oder Skatehelm ist da bereits ein geeigneter Schutz, doch ideal sind Skifahrer- oder Gleitschirmhelme, die einen besseren Schutz bieten, leicht sind, sowie das Gehör und die Rundumsicht nicht behindern.

Eine Sonnenbrille darf beim Kiten nicht fehlen. Zu Beginn reicht ein normales Modell, doch sind spezielle Skibrillen die optimale Lösung. Ein besonderer Wert ist auf die Handschuhe zu legen. Da der Kiter seine Griffe oder seine Bar immer fest umschließt, staut sich das Blut und die Gefahr der Unterkühlung der Finger besteht. Gut verwendbar sind beispielsweise Touren- oder Langlaufhandschuhe. Von O’Neill gibt es ähnliche dünne “gefühlsechte” Handschuhe mit zusätzlichen Protektoren an der Handaußenseite, die Alex Schwab zum Kiten entdeckt hat.


Brille zum Snowkiten

Knieprotektoren sind sehr sinnvoll

Gute Handschuhe sind beim Kiten wichtig

Timex-System zum Snowkiten

Extremsport? Klar, aber nur in richtiger Ausrüstung!

Zwei Trapeze, wie sie beim Kiten eingesetzt werden

Inzwischen immer mehr verbreitet sind Protektoren, die einzeln angezogen oder in die Kleidung integriert werden können. Hier präsentiert uns Eric Dahlmanns von Funsport Essen eine interessante Auswahl aus dem Hause Dainese. Diese Protektorsysteme stören beim Sport überhaupt nicht und geben ein sicheres Gefühl, gerade wenn man sich an neue Manöver heran traut.

Alex Schwab fährt seit vergangenem Winter immer mit einer Protectorweste unter der Jacke, welche seinen Rücken schützt. Wer längere Zeit am Stück Kiten geht, wird irgendwann ein Trapez zum Einhängen und zum Sparen seiner Kräfte benutzen. Beim Einsatz von Kites mit Depowersystem ist ein solches System Voraussetzung. Solche Trapeze gibt es schon lange aus dem Surfbereich und inzwischen werden auch spezielle Trapeze zum Kiten angeboten, die sich optisch nur leicht unterscheiden.

Wichtig ist eine gute Passform und so ist die Anprobe vor dem Kauf sehr empfehlenswert. Dabei sollte auch der Zug eines Kites aus seitlichen Richtungen simuliert werden, damit später wirklich nichts drückt. Je nach Kitesystem kann man den Loop direkt an einem festen Trapezhaken einhängen oder man muss eine Rolle mit Auslösesystem montieren. Gut eignen sich dabei Klapprollen, in die der durchgehende Trapeztampen der Griffe eingeführt werden kann.

Um die Windverhältnisse besser einschätzen zu können ist ein Windmesser sehr empfehlenswert. Hier hat sich in Kiterkreisen der Windmaster2 von Kaindl als gutes, hochwertiges Gerät bewährt. Ganz neue Möglichkeiten bietet Timex mit seinem Speed + Distance-System dem Wintersportler. Über Satelliten bestimmt der GPS-Empfänger die Positionsveränderung des Kiters und errechnet so die zurückgelegte Strecke und die Geschwindigkeit. Die Anzeige erfolgt durch die Digitaluhr, welche viele Features in sich birgt. Endlich kann man nach einer ausgedehnten Kitesession die Max-Speed des Tages vergleichen und glaubhaft belegen, wie viele Kilometer man abgerissen hat.

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